Carpe Diem?

Man soll ja morgens da weiter machen, wo man abends aufgehört hat. Ergo bleibe ich bei Nikotin, Koffein und kein Aspirin. Musikalisch geht es dafür als Weckdienst weiter, wo es mit dem Stimmungs-Hebedienst aufgehört hat: nennen wir es einfach mal Klassik-Rock. Es gibt ja so Tage, an denen braucht man das einfach.

Schließlich freut man sich an den Titeln, die schon ewig nicht mehr die Lauscher erreicht haben. Deep Purple, Pink Floyd, the Cranberries – ja selbst Guns N’Roses und Nirvana. Musik, die schon damals, anno fünfzehnhundert die Stimmung wieder auf ein erträgliches Maß gebracht hat.

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Manchmal möchte man schon mit der Nutte die Rollen tauschen, wenn auch nur für kurze Zeit. Einen Tag nichts tun, schlafen, fressen, betteln und kuscheln. doch auf Dauer – lieber nicht. Dazu ist dieses Drohnen-Gen zu tief in mir verankert. Das Gen der Arbeiterdrohne. Dürfte auch gern ausgetauscht werden gegen das Berufsurlauber-Gen, aber dazu fehlen die erblichen Veranlagungen. Und schließlich wäre ich dann nicht mehr ich.

Wobei ich ja sagen muss, das ich in letzter Zeit öfters die berüchtigten Fünfe hab grade sein lassen. Oder gar nicht erst ausgepackt. Ich werde alt, denn immer öfter merke ich, wann das körperliche mögliche Arbeitspensum kritisch überschritten wurde und dann bleibt liegen, was nicht wichtig ist. Früher undenkbar – heute fast normal. Ich müsste mal so arbeiten, wie gewisse Telefon-Anbieter ihre Dienstleistungen ausführen. Wie einfach wäre doch dann das Leben.

Carpe Diem – nutze den Tag. Aber gern auch mal für andere Dinge wie Erholung, ausschlafen und derlei unnützes mehr, was die Moral zu heben verhelfen sollte.

Zitat des Tages: Es regnet Nutte. Zumindest Teile dieser.

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