Gottgefällig?

Wir verabscheuen den brutalen Kapitalismus der USA. Soso. Doch mit der Begründung der Gottgefälligkeit der Reichen im Sinne der Prädestination des Glaubens zu begründen – da schlägt es doch glatt 13. Manche Autoren schämen sich nicht einmal dafür, ihre Verniedlichung des brutalen Kapitalismus der Religion in die Schuhe zu schieben …

Gut, die christlichen Religionen an sich haben ja soviel mit Menschlichkeit zu tun wie ein Krokodil. Und wie es mit Glauben und Kapitalismus aussieht, sehen wir ja nun auf dem Spielplatz Kirchentag, auf dem sich schon wieder Gestalten rumtummeln und für ihre Pläne mobil machen, die dort im Grunde nichts zu suchen haben.

Und dann zeigt man noch stolz Bilder von gewinnbringend-lächelnden und gottgefälligen Ausbeutern der obersten Schiene. Man könnte schon wieder morgens kotzen, auf nüchternem Magen. Genauso wurde im 3. Reich ein Diktator angehimmelt und später dafür verabscheut. Die Zeiten ändern sich auch nicht wirklich.

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Was einem morgens so an Gedanken durch den Kopf stolziert, während gerade einmal der erste Kaffee eingesogen wird – nur weil sich irgendwelche Meldungen mit fetten Überschriften in den News breit machen. Widerlich, einfach nur widerlich. Aber was soll’s, dafür ist es heute ein freier Tag, bevor es nächste Woche back to the roots geht, aus dem Büro zurück in die Küche. Um Vertretungskosten zu sparen: Juhuu.

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