Tieffliegende Pol(l)en…

Ja, der Frühling geht zur neige, damit wird auch der Rest aus diesem Gefäß gekippt, und zwar allen möglichen und unmöglichen Individuen nicht nur vor die Nase, sondern auch die Augen. Aber nun ist sie bald vorbei, die Zeit der tieffliegenden Pol(l)en. Es reicht ja nun, fast überall haben die sich schon ausgebreitet.

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Sich zwei Tage lang lümmelnd mit der Matratze zu begnügen hat auch was für sich, und auch wenn zwar langsam, aber sicher schmerzende Stellen auftreten, weil stets vergessen wird, wenn auch von mir, sich ordentlich zu wenden, damit die Faulheit gleichmäßig zu liegen kommt. Jaja, die eine Sachen können mir sämtliche Viren und Bazillen irgendwie nicht austreiben, diese Sache mit den ominösen Schachtelsätzen.

Jetzt weiß ich auch, warum es immer heißt: Stirb langsam. Röchelnd und japsend in die Küche zu latschen ist schon irgendwie ein netter Marathon als Ausgleich. Und mittlerweile kenne ich auch fast alle frei verfügbaren Dokumentationen, die es irgendwo auch nur zu sehen gibt. Eigentlich sollten diese als Einschlafhilfe dienen, letztlich waren es dann doch die Schmerztabletten, die mehr gebracht haben.

Aber wir kennen das ja, das Spielchen. Freitag Mittag krank werden, sich den Rest des Tages über den Rest des Tages retten, anschließend ins Bett fallen, ein Wochenende schön quälen und leiden, damit der Montag morgen ordnungsgemäß mit dem pünktlichen Dienstantritt begonnen werden kann. Zwar immer noch schmerzhaft, aber voller Stolz, weil man sich durch ein paar blöde was-auch-immer-Biester der viralen oder bakteriellen Art nicht hat von der heiligen Pflichterfüllung als Arbeitssklave ablenken lassen. Den Satz bitte jetzt dreimal schnell hintereinander aussprechen. Und so kommt die tatsächliche Genesung grundsätzlich wie immer – durch die Arbeit. So Idiot, wie ich nun mal gerne bin. Nachtn!

Allerdings, ich schäme mich zu sagen, dass ich nun mittlerweile 3 Tage ohne Kaffee und mit nur einem Zehntel an Nikotin ausgekommen bin. Mea Culpa, Asche auf mein Haupt.

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