Das war’s dann wohl

Zumindest mit dem bisschen Urlaub, nun beginnt wieder der Ernst der Arbeit – voller Vorfreude. Denn was da schon wieder zu Ohren gekommen ist, lässt nichts Gutes erahnen.

Nun beginnen, nach den vielen lustigen Ausfallwochen durch Krankheit und Co, die vielen lustigen Sommerurlaubswochen. Hei, wird das a Gaudi. Vom Regen in die Traufe. Vorfreude ist doch die schönste Freude. Die Arbeit, die nicht zu schaffen ist, ist doch die schönste Arbeit.

Auch wenn ich versuche, immer noch mit möglichst vielen positiven Gedanken zur Arbeit zu gehen, überschattet doch jedesmal die neuerliche Ankündigung des nächsten Ausfalls den Frohsinn, der sich dann absolut nicht einstellen will. Wie war es noch? Er war stets bemüht – und bekam doch immer wieder einen Knüppel zwischen die Beine. Wenn wir mal den Spruch nehmen: Was uns nicht umbringt, macht uns härter – dann dürfte Diamant schon Weichkäse gegen mich sein.

Es gab mal eine Zeit, da bin ich mit Freude zur Arbeit gegangen. So anno achtzehnhundert, als selbst die Leibeigenen fast noch angenehmere Arbeit hatten. Ich hab mich nie vor Arbeit gefürchtet, hab alle Hürden genommen und jedes Chaos mitgemacht, aber langsam wird es zuviel des Guten. Wir Zeit, mal irgendeinen Arzt wegen Burnout die Ohren voll zu jammern. Ist ja schließlich eine Modekrankheit und man will ja nicht immer nur gegen den Strom schwimmen.

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Solche Gedanken, nach dem Urlaub und vor der Arbeit. Kein wunder, wenn der Vorabend zum Auftakt derer schon überschattet wurde von der nächsten Krankmeldung. Einer Dauer-Krankmeldung. Einer Krankmeldung, die mich stärker betrifft…

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