Nun ist er wieder erreicht, dieser Punkt eines Tages auf Reisen, dem ich absolut nichts abgewinnen kann. In einer »fremden«, ruhigen Wohnung morgens zu sitzen, in absoluter Stille. Nein, nicht absolut. Das Gekeife der Vögel, tickende Uhren, brummende Kühlschränke. Wenigstens bleibt mir nicht der Kaffee verwehrt und Nikotin liess sich ebenfalls auftreiben.

Zeit und Musse habe ich jetzt ja, den gestrigen Tag Revue passieren zu lassen. Stellt sich mir nur die Frage, warum ich in fremden Betten so wunderbar ausschlafen kann. Mehr als 8 Stunden, nicht vor 5 Uhr wach zu werden und wenn, dann wieder einzuschlafen. Verkorkstes Ich.

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Solch ein Tag wie auf dem Spektakulum ist eine Wanderung zwischen den Zeiten. Man lebt in der modernen Realität, umgeben von Strom, unsinnigen und überflüssigen Regeln der zeitgeistigen Bürokratie und doch erinnern Buden und Gewerbe weitgehend an damals, als die Menschen noch ehrlicher untereinander waren. Aber Ehrlichkeit im „so-tun-als-ob“ ist nun allerdings übertrieben.

Wenigstens und das ist die Hauptsache – hat es Spass gemacht. Auch wenn der Tag dank zahlreicher Neu-Investitionen schon etwas teuer war. Und natürlich der Met, der ständig verdunstet ist. Warum verdunstet das Zeugs immer? Dafür wieder schöne Flaschen im Bestand für die nächste Abfüllung des nächsten Ansatzes. Natürlich Flaschen, die ich durch halb Deutschland fahren darf, schleppen. Das nächste mal werdde ich die doch lieber kaufen…

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