1.Mai – Feiertags – Geschwafel

Magen an Hirn, es verbindet die innere Stimme. Aufwachen, Schlafmodus beenden und ab in den Zombiemodus für 1-2 Stunden. Beine, bitte in Bewegung setzen und zur Kaffeemaschine laufen, um dringend benötigtes Koffein und Zucker zum aufputschen zu besorgen.

Einen Kaffee später, Hirn befindet sich noch in der Boot-Phase, kann langsam der internationale Tag der Arbeit in Angriff genommen werden. Unterstützt von Nuttes quengelnder Bettelei kommt der Körper auch langsam in Schwung, um sich an der Disziplin des Becher-Hebens und Feuerzeug-Schnippens zu ertüchtigen.

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Während das Hirn, immer noch nicht voll einsatzfähig, aber dennoch nebenbei langsam in Schwung kommend, sich an der Liste für den heutigen Tag ran arbeitet, was denn alles für Arbeiten zu erledigen seyen … Nein, der Aufputschmittel ist noch nicht zur genüge zugeführt worden. Aber die ersten Stichpunkte können sich sehen lassen … Neben Met und Mieze ist es vor allem die Wäsche. Könnte der Tag nicht in Tag der Hausarbeit umbenannt werden? Würde mehr Sinn machen.

Nein, Liste muss heute sein, um der fehlenden Moral und dem ebenfalls nicht vorhandenen Antrieb entgegen zu wirken. Auf die Hausarbeit, fertig – ähm, erst noch einen Kaffee. Oder zwei. Man muss es ja nun nicht wirklich überhasten.

Man predigt gegen so viele Laster, ich habe aber noch nie gehört, daß man gegen die üble Laune vom Predigtstuhle gearbeitet hätte.
(Johann Wolfgang von Goethe)

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