Beatus ille, qui procul negotiis

Nun hat sie mich erwischt, die Gebühreneinzugszentrale oder wie auch immer dieser Scheiss-Verein sich auch nennen mag.

Nun heißt es, entweder den schweren Weg über den Anwalt zu nehmen oder den leichten Weg und weiterhin das Opfer spielen. Es wird wohl der leichte Weg werden und meine Kleinigkeit wird diese verfluchte und gesetzlich fragwürdige Steuer zahlen. Alle Widersprüche wurde abgeschmettert, alle Schreiben von denen ignoriert. Staatliche Gewalt zum Wohle des Bürgers. Dass ich nicht lache.

Mit welchem Recht darf mich der Staat zu einer Medien-Abgabe verdonnern für die eigene Propaganda, wo ich weder Fernsehen noch Radio konsumiere. Von den Zeitungen ganz zu schweigen, doch die haben ja damit überhaupt nichts zu tun. Aber ein verbales Gewitter kommt noch, schriftlicherweise.

Wochenlang war die Freude groß, denn keine Post heißt gute Post. Doch das Wissen, dass dieses Damoklesschwert noch über mir hängt, war schon ausreichend. Jetzt ist es gefallen und ich werde wieder im Abgrund versinken, aus dem ich mich selbst an den Haaren wieder hoch ziehen werde. Irgendwann ist dann doch wohl der Punkt erreicht, an dem ich einsehen werde, dass ein ausgewandertes Einsiedler-Dasein das Beste für mich wäre. Doch halt, nein, der Punkt ist längst überschritten. Die Einsicht war schon da, doch die Möglichkeit nicht, der Mut zu solch einem Schritt.

Es ist jetzt nur eine Bestärkung meines Glaubens, dass dieses Staatengebilde endlich mal zusammenbrechen muss. Feuert doch endlich diese verfluchten Atombomben ab und quält mich nicht länger mit eurem Scheiß. Beschleunigt endlich diese ewig währende und langsam stattfindende Auslöschung der Menschheit. Verdammt, ich hasse es doch zu warten. Gott, wenn es dich wirklich gibt, jetzt wäre ein guter Zeitpunkt für das Armageddon – denk dran, ich hab Logenplätze reserviert …

 trennlinieNa, wer erkennt sich in folgendem Artikel wieder mit der Überschrift „Generation beziehungsunfähig„? Zumindest teilweise … Mit etwas nachdenken bin ich schon zu dem Schleuß gekommen, dass da auch ein Teil von mir beschrieben steht. Aber ich denke, es liegt nicht immer nur an den einzelnen Menschen, sondern oft und ständig auch an der Gesellschaft. Die Gesellschaft hat sich gewandelt und mit ihr die Menschen. Die Anforderungen haben sich geändert, der Druck hat sich erhöht. Und damit ist auch der Druck innerhalb einer Beziehung gewachsen. Die rosarote Brille ist verschwunden …

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