Dies diem docet – Omnia tempus

So ausgeruht von der Arbeit zu kommen, nach einem nicht harten und stressfreien Arbeitstag, an dem man trotzdem einiges geschafft hat – das ist mal ein Erfolgserlebnis par deluxe. Jetzt weiß ich, wie sich Sesselfurzer fühlen, die jahrelang nichts anderes getan haben. Und wie einige Idioten, wie zum Beispiel ein Ex-Kanzler Schmidt auf den trichter kommen, dass wir noch länger arbeiten sollen.

Klar, die Rentenkassen müssen geschont werden. Im Optimalfall bis zum Renteneintritt ackern und dann tot umfallen. So sieht der optimale Rentner der Zukunft aus. Und nix mit Teilzeit, Altersteilzeit oder solchen Kram. Aber gut, was lamentiere ich schon wieder. Möchte mir ja nicht das Wochenende einer so tollen Woche mit nur 2 Überstunden verderben. Rekord. Bin begeistert.

Aber, solche angenehmen Tage verbessern ungemein die Schlagfertigkeit und die Laune für dumme Sprüche, die man an diversen Stellen nebenbei ablassen kann. Nur man wird das Gefühl nicht los – vielleicht ist das nur in der Umstellungsphase so – nichts getan zu haben. Vom Handwerker zum Sesselpupper. Sehr gewöhnungsbedürftig.

trennlinie

 Aber eines ist sicher: Bei einem Lied, das mit „Atemlos“ anfängt, da hört die Toleranz auf. Kommt das Gekreische morgens aus dem Plärrkasten, brennen bei mir die Sicherungen durch und der Plärrkasten läuft Gefahr, im nächsten Wasserbecken zu landen auf Flugunterricht zu nehmen – per Fensterbrett Richtung Mond. Auch Toleranz hat ihre Grenzen, dass ist schon mal sicher! Und da hört der Spaß definitiv auf und beginnt der Ernst des Abfalls.

Dieser Beitrag wurde unter arbeitstäglicher Schwachsinn, Erlebtes, Gedankenchaos, Menschenkrams, Tagespalaver abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen