Müde hab, ausgelaugt bin

Grandiose 2 Wochen waren das. Sowas von geschlaucht und zu Hause gar nichts geschafft. Oder Frühjahrsmüdigkeit? Ach, alles nur Aberglaube. Deswegen denke ich, wäre eine kurze Blog-Pause mal wieder sinnvoll, um sinnvoll neue Gedanken sammeln zu können. Hirn ist in letzter Zeit so leer. Mann könnte die Arbeit als modernen Vampirismus bezeichnen. Nur das da nicht das Blut gesaugt wird, sondern die Lebenskraft, Lebensenergie.

So müssen sich die Opfer der Wraith in „Stargate Atlantis“ fühlen, wenn ihnen die Lebensenergie ausgesaugt wird. nur dass da bei mir eine Woche dauert und keine Minuten. Die moderne Sklaverei. Blabla, sülz, Palaver. Reicht für heute. Man muss ja nicht ewig nur rumnörgeln. Bis neulichn …

Nein, halt, stop. Einer geht noch, einer muss noch, einer kann noch. Manche Leute gehen einem manchmal mit ihrer scheiß Selbstzufriedenheit auf den Keks. Nur weil sie in ihrer schönen, selbst gebauten Welt ein „glückliches“ Leben führen, für das sie wahrscheinlich noch nie einen richtigen Handschlag getan haben. Manchmal wünscht man den Leuten einen Absturz, bis nach ganz unten, damit sie aus ihrem Traumland mal herauskommen. Ins wirkliche Leben. Gehässig? Nein. Aber so realitätsfern, wie manche so sind – da geht es einfach nicht anders.

 trennlinieWenn man sich durch seine alten Profile im InternetZ wurschtelt und auf uralte Fotos stößt von anno dazumal, als man noch jung und hübsch war – ein Segen für den Alltag. Ja, es gab wirklich einmal schönere Zeiten, viel schönere. Nicht dass die Gegenwart abgrundtief schlecht wäre, aber früher war eben alles besser. Die Haare sind nicht ausgefallen, man konnte fressen ohne fett zu werden und laufen, ohne dass einem schon nach 100 Metern die Knochen knackten. Hey, ich bin noch knackig.

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