Ignorieren aufs Stichwort

„Ich ignoriere niemanden.“ – sprachs und lief an mir vorbei. Genau. Ganz klar, ich würde dich auch nicht nicht ignorieren, aber was sein muss, muss leider sein. Ignorieren ist schon eine schöne Sache, vor allem, wenn man es richtig kann. Ignorieren ist eine Kunst, die ich dank Stiefgedöns sehr gut lernen konnte. Musste. Wollte. Durfte.

Was tut man nicht alles für die kümmelige Verwandschaft, auch wenn sie nicht zur Verwandschaft gehört und ebenfalls für das restliche Gedöns und Geraffel, mit dem so täglich mensch seine liebe Not hat. so einiges darf man ja leider nicht ignorieren, auch wenn man es um alles in der Welt möchte. Scheiss Berufe immer. Und ergo kommt man auf den Trichter, folgendes in die Welt zu trichtern:

Wenn man meint, es geht nicht mehr –
Kommt von irgendwo ein Arschtritt her.

Inwieweit da jetzt jemand sein Copyright drauf hat, ignoriere ich jetzt einfach mal. Das kam mir zumindest ganz spontan ins helle Köpfchen heute, von ganz alleine. Ob ich mich nun dran erinnert hab oder es mir selbst eingefallen ist – auch das ist eine Sache der Ignoranz.

Schön ist der morgendliche Schock, wenn noch einmal sich ins Kissen eingedreht, man doch noch wach wird und auf die Uhr blickt: glatte 3 Stunden verpennt. Da kommt doch Freude auf, das wertet den ganzen Tag auf. So ausgeschlafen, dafür ohne Kaffee in der Birne zur Arbeit latschen hat was. Man ist so irgendwie gar nicht bei der Sache. So völlig daneben. Ne, ausgeschlafen arbeiten geht gar nicht. So, fürs nächste Mal. Merken!

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