Berechenbar oder nicht?

Schön, wenn Mensch doch noch unberechenbar agieren kann, auch wenn das tägliche Geschwafel meist noch berechenbar bleibt. Hirntot von der Arbeit. Unberechenbar auf Arbeit, berechenbar zu Hause. Tolle Mischung. Andere bleiben auch berechenbar. Nörgeln rum über das Geschreibsel, aber lesen es dennoch jeden Tag und nein, Muddäär 1 und 2, ihr wart nicht gemeint. Des-, Die-, Dasjenige besucht das Blog jeden Tag, nur um zu sehen, ob es etwas zu meckern gibt und um mainstreamige Gedanken abzulassen.

Es gibt Leute, denen kann man Tatsachen um die Ohren hauen und die glauben doch nur, was ihnen vorgebetet wird. Dafür ist ja auch der Glaube da. Ich glaube, ich sollte Priester werden und meine eigene Religion gründen, die Religion der Idioten. Solange mich dann alle anbeten, ist mir egal, wie bescheuert sie sind. Kommt mir irgendwie bekannt vor von anderen Rel… Nein, das schreibe ich jetzt nicht aus. Kann sich jeder sein Teil denken.

Mit dem Denken ist das immernoch so eine Sache. Tagtäglich bete ich, oh Herr, du Versager, lass Hirn regnen oder Steine, aber triff wenigstens mal. Irgendwas, irgendwen. Aber nein, nix passiert. Nachdenken, mitdenken, durchdenken … und dann die ganzen Intelligenzbestien in der Firma. Doktortitel in der Tasche, aber vergessen alles drumherum. Beim Bund gab es damals den Ausdruck Zivilversager. Würde auch für die zutreffen. Wenn man denen nicht alles erklären würde, würden die auch noch in Ecken scheissen, wo keine sind.

Zurück zur Berechenbarkeit. Unberechenbar war heute mein Auftritt im schwarzen Anzug in der Firma. Römms. Dumme Gesichter gucken ist immer toll, das hebt die Stimmung. Da hab ich pauschal schon nach 10 Stunden Feierabend gemacht vor Freude, statt erst nach 11. Hat doch mal was …

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