Morgäääähn mit dem kleinen Plüschriese

Heute morgen gab es irgendwie gar nichts, was mich dazu bewegen konnte, die alten Knochen von der Couch zu hieven. Couch? Na klar, Couch. Wenn man abends so groggy ist und es nicht einmal ins Bett schafft, das gerade und nur zwei Meter weiter meiner harrt. Aber so ein Weg kann furchtbar beschwerlich sein, vor allem nach einem Tag wie dem gestrigen. Ach, was fasel ich.

Natürlich gibt es etwas, dass mich normal Nicht-Aufsteh-Unwilligen aus meinem Nest treiben kann: meiner kleiner Plüschriese. Oh verdammt, ich vergass die genderisch richtige Bezeichnung: kleine PlüschriesIn. Dieses Fellknäuel, das auf seine eigene Art und Weise in einer Bestimmtheit mir klar macht, dass der nächste Arbeitstag angebrochen ist und ich meine müden Knochen gefälligst hoch zu hieven habe.

Mit ihren behaarten Pfoten in meinem Gesicht rum zu tappen ist aber nun wirklich nicht die feine englische Art und Weise. Doch die Vertreibung ist einfach. Denn der Schock, dass die nächtliche Erholungsrunde schon um einen Stunde überzogen wurde, lässt mich aufschrecken und das Fell, die kleine PlüschriesIn flieht im Affenzahntempo vor dem erwachenden Dosenöffner. Vor der Bewegung des fleischigen Menschberges, der im Ruhezustand noch so gemütlich war. Doch warum weckt es denn mich dann mit den Pfoten, dieses fellige Plüschgerät? Selber schuld. Nur damit es durch die Gegend toben kann und sobald meine müden und alten Knochen sich in Bewegung gesetzt haben, Stück Fell sich auf meinem Kopfkissen platziert und noch ein Stündchen döst bis zur Futterrunde.
Miststück das. Ehrlich mal. Warum macht sie das? Natürlich: Weil Baum. Weil sie es kann. Weil sie … Ach wad, Schluss mit lustig, muss zur Arbeit …

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