Omnia tempus

Endlich mal wieder einen Tag Zeit für mich alleine. Was man da so alles erledigen kann, schon faszinierend. Wäsche waschen zum Beispiel. Wird auch langsam wieder Zeit, wenn die Schränke fast schon leer sind und der Wäschekorb überquillt. Faszinierend, wie viel von dem Schwarz-Waschmittel so ein halber Gruftie wie ich braucht, auch wenn es nicht wirklich etwas bringt.

So habe ich denn gestern auch meinen ersten Tavernen-Larp hinter mich gebracht. Larp, das Wort darf jeder, der es nicht kennt, selbst ergoogeln. Es ist eine Welt für sich, zumindest für einen Abend darf die moderne Rolle der Gesellschaft gegen ein wenig Phantasie getauscht werden. Meine Phantasie ist allerdings eher im Kopf und bahnt sich ihren Weg durch die Finger als durch den ganzen Körper in Spielen. Ich bin ich, ich kann nicht jemand anderes sein. Aber – Hut ab – auch wenn die Taverne völlig überfüllt war, durch schieben und drängeln der Weg gebahnt wurde, niemand hat sich darüber mokiert. Gute Sitten in einer Zeit, in der Sitten nicht mehr wert sind als anno dazumal.

Hibiskus im Sack

Hibiskus im Sack

Dafür gab es das erste Kräuter-Bündelchen für den demnächst anzusetzenden Kräuter-Met, die Zusammensetzung desselben suche ich mir dann im Laufe des Tages auch noch heraus.

Dafür hab ich dann auch das Posting im Küchenblog für den Gewürzmet endlich mal geschafft – Monate später. Und vielleicht schaffe ich dann auch wieder mal ein paar gepflegte Lästereien über Politik oder Gesellschaft, die ich in ein paar Kupfermünzen umwandeln kann. Oder ein paar Seiten Geschriebenes. Munter, auch geistig, bin ich heute jedenfalls. Die Chaos-Woche ist überstanden, heute darf ich leben.

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