Hodie mihi, cras tibi

Und so möge der Tag beginnen. So richtig im Kaffeerausch bin ich zwar noch nicht, munter schon gar nicht und „ausgeruht sein“ betrachte ich fast nur noch als Floskel, die sabbernderweise und voll gelogen gebrabbelt wird.

Urlaub ist auf eine Art und Weise schon sehr anstrengend. Man schafft viel und doch gar nichts. Man gammelt viel rum und ist doch nicht erholt. Ursprünglicherweise wollte ich ja verreisen, aber da hat dieser Termin mit den Kollegen dazwischen gefunkt. Verdammte Scheisse, ich muss Termine noch besser koordinieren. Quatsch, einfach nur besser aufpassen. Und endlich mal dieses verfluchte NEIN rausbrüllen. Obwohl dieser Völlerei Freitag Abend schon was für sich hatte – und das schließlich komplett kostenfrei. Nur die Begleitung, ach was, jammern hilft da eh nicht. Das, was daran nervt, dass ich das Gesindel eh schon tagtäglich ertragen muss und dann noch in der Freizeit – das ist dann doch zuviel des Guten.

Eine Woche ohne Internet – nein, das wäre nur fernab jeglicher Zivilisation möglich. Für eine solche Herausforderung bin ich zwar nicht zu schwach, aber doch zu sehr gebunden. Vielleicht wäre eine Kurzreise doch mehr angebracht, als ich denken mag. Mag jemand ein dörfliches Domizil, fernab der Zivilisation zur Verfügung stellen? Natürlich all inklusive. Und mit jedem zivilisatorischen Luxus – quatsch, nein.

Zumindest so, dass ich interessante Texte aus dem InternetZ nicht mehr so einfach lesen kann. Verflucht, was lese ich viel in letzter Zeit und doch schaffe ich die Bücher nicht, die seit einiger Zeit mein Zuhause neu bevölkern. Lesen bildet und man möchte ja seine eigene Intelligenz schon ein wenig fordern und fördern. Andererseits, bei dem ganzen Schwachfug, was das InternetZ so bietet und den ganzen Idioten, die sich in diesem mit ihrer so brüskieren … Es gibt aber auch interessante:

Deutsche Sprache, leicht erklärt. Da lohnt es sich zu lesen.

trennlinie

Andererseits fließen im Moment nur so die Wörter aus den Fingern. Nur beendet wird wirklich nichts, die Ablenkung ist zu groß. Wie im Moment. Dieses Gejammer hier und nebenbei auf dem anderen Monitor eine Kurzgeschichte in Arbeit. Und das eine geht nicht ohne das Andere, weil das Andere für das Eine die Anreize liefert. Immer diese verfluchten Zwickmühlen. Und so unausgeschlafen, aber dennoch munter, wobei die Müdigkeit quält, was anzufangen, weiterzumachen und nicht zu beenden. Normal, oder? Erstmal ein Käffchen …

Dieser Beitrag wurde unter Gedankenchaos, Morgendlicher Schwachsinn, Schreiben, Sprache und Schrift, Tagespalaver abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen