Fons et origo

Ursprünglich wollte ich mich ja die letzten beiden Tage ein wenig an die Arbeit setzen, Papiere sortieren, eine paar Schriftsachen fertigstellen, 1-2 Aufsätze noch schreiben, aber irgendwie war der Kopf blockiert durch diese eine kleine dumme Geschichte.

Justitia

Justitia

Und dabei habe ich auch noch zwei Sachen zwar nicht feststellen müssen, dafür aber verifizieren, in der Ansicht verfestigen. Erstens: Zwischen Recht und Gerechtigkeit klafft eine riesengroße Lücke. Justitia ist blind. Seit dem 15. Jahrhundert wir die gute, göttliche Frau aus Spott über die Blindheit der Justiz mit einer Augenbinde dargestellt. Die Neu-Interpretation sagt etwas von Unparteilichkeit, das Richten ohne Ansehen der Person – aber das ist nur purer Hohn. Man kann sich als Mensch auch alles schön reden, denken. Und das römische Recht, auf dem unser Rechtssystem fußt, ist alles andere als gerecht. Bezeichnenderweise ist Justitia eine römische Göttin.

Und Zweitens wird aus einer Mücke grundsätzlich ein Elefant gemacht. Die bloße und irrtümlich falsch gekennzeichnete Verwendung eines Zitates kostet mich eine kostenlose Stunde arbeiten. Vom Gegenwert her. Fantastisch. Und das, wo dieses Zitat auf meinem Blog gerade einmal 30 Personen gelesen haben – bis zu jenem Zwischenfall. Ich sollte wirklich langsam anfangen, mit meinem Blog Geld zu verdienen, um solche unsäglichen Kosten, die wirklich nicht sein müssen, wieder rauszuholen.

Aber das Thema ist nun abgeschlossen – hoffe ich zumindest. Damit kann ich mich wieder den Aufgaben stellen, die ich mir für den Urlaub gestellt habe. Also, frisch Käffchen gezapft, hingesetzt, nachgedacht und losgelegt.

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