Grippewelle und andere Wellen

Wir Menschen sind schon ein armseliges Gewürm. Kaum spielen die Temperaturen verrückt und auch die Niederschläge, raffen uns ein paar klitzekleine Tierchen dahin, fesseln uns an Heim und Bett, nur weil wir nicht mehr verkraften, was die Natur uns schickt. Wir sind weich geworden …

7 Dingens, Gedankens und so, die uns die Grippewelle beschert – Hatschi!! – und weswegen lamentiert wird:

  1. Postfiliale geschlossen. Aussage Post-Beamter: Wir haben Personalmangel. Wie geil ist das denn? Darf ich demnächst meinen Laden auch deswegen schließen?
  2. Die Presse tobt rum: Grippewelle kostet den Unternehmen Milliarden. Selbst schuld, wer nicht mögliche Krankheitsausfälle im Budget berücksichtigt.
  3. Die Kollegen jammern rum, weil sie ständig für die anderen mitarbeiten müssen. Ach, umgekehrt etwa nicht?
  4. Die Arzneimittelkonzerne haben Höchstumsätze – dabei kann man die paar Mini-Viecher mit ner Hühnerbrühe und bissel Obst viel besser verjagen und diese ganzen Scheiss-Medikamente sich sparen. Ich habs auch ohne Drogen geschafft … Nikotin wirkt als Zellgift Wunder, Alkohol ebenso …
  5. Alle stöhnen und ächzen, sabbern, schnauben, husten und verpesten die Luft mit ihren Viechern. Der Fluch der Großstädte, wenn viele Menschen auf engsten raum sich gegenseitig die Seuche zuschustern …
  6. Dabei ist das Wort Grippewelle extrem überzogen. Es müsste heißen: Welle grippaler Infekte. Klingt doof, ist aber so. Warum immer so jämmerlich übertreiben?
  7. Und überhaupt, kann man die Seuche auch getrost ignorieren. Was uns nicht umbringt, macht uns härter. Mahlzeit!

So, morgen fröhlich auf Arbeit wieder von 400 Gästen sämtliche Bakterien überreichen lassen, die man sich so in der Menge ausdenken kann. Und sich für die Kollegen freune, die sich gemütlich zu Hause erholen. Gesundheit, nein, verreck du Aas. Nach dir du Hund. Prost!

 trennlinieMüde hab, Kaffee brauch. Und wo wir schon mal dabei sind, auch etwas Rauch. Darf auch gern etwas mehr sein. Und etwas Musik, um wach zu werden. Heute mal was ganz, ganz anderes, mal was elektronisches, weil wir nämlich schon beim Thema Welle sind:

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