Semper aliquid haeret

Montag sind ein Kräuel, Dienstag auch, Mittwoch ebenso, Donnerstag sowieso – nur der Freitag ist erträglich. Ach was solls. Wieso wurde eigentlich nicht meinem Urlaubsantrag entsprochen, vom 01.01. bis 31.12.? Muss ich doch noch ein ernstes Wort reden – mit wem auch immer. Ein Zwiegespräch mit Gott? Hab die Nummer nicht, kannste knicken …

Erstmal muss ein Kaffee her. Und was ist das erste, was dazu einfällt? Das Leben ist wie eine Achterbahn, denkst man nicht dran, haut es einen aus den Schienen. So oder so. Aber irgendwie wird es Zeit, sich mal für ein, zwei Tage aus der heimischen Kemenate zu schleichen, um mal wieder ein wenig raus zu kommen. Vorher muss erstmal noch der Rest der Rotzerei verschwinden und dann kann man sich überlegen, wo man sich denn für die Tage einquartieren möchte. Irgendwo, weit weg von Menschen, in einem alten, ehrwürdigen Gemäuer oder so.

Und das ist der Punkt, ohne Auto zu leben. Einfach mal Sachen packen und weg wird zu einer organisatorischen Meisterleistung. Nicht jeder Ort ist mal schell erreichbar, nicht jedes Ziel ohne Probleme möglich. Und der finanzielle Rahmen lässt auch keine großen Sprünge zu. Und vorher sollten sich noch die restlichen Viren mal aus dem Staub machen, die sich links-lungenseitig festgefressen haben. Blödes Gesindel, kommt ohne Einladung und geht noch nicht mal bei Rauswurf. Aber erst einmal in der Firma den letzten Monat noch abschließen. Zeit wirds …

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