Nimmermehr …

Und der Rabe, unbeweglich, sitzt noch täglich, sitzt alltäglich Auf der bleichen Pallas-Büste über meiner Zimmertür; Und in seinen Augen wohnen alle Träume von Dämonen, Seinen Schatten wie geronnen wirft die Lampe schwarz und schwer Auf den Boden; doch erheben wird sich aus dem Schatten schwer
Meine Seele nimmermehr.

Große Preisfrage, von wem war wohl dieses Ende eines Gedichtes, voll Lethargie und Melancholie, voll der Düsternis um der Seele schwer …

Zumindest in vielen Teilen stimmig. Und doch frage ich mich, warum anderer Leute Anwesenheit bei einem Gelage abhängig von meiner Anwesenheit ist. Das ertrag ich – nimmermehr. So wichtig bin ich, bin ich nimmermehr.

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Mal sehen, was noch so passiert und nicht passiert… Beschreibe dich mit einem Wort, war jüngst der Aufruf, irgendwo zu lesen im Netz der Netze. Gefunden, aber nicht geangelt. Ein Wort? Das ist einfach: Anders. Man könnte auch sagen „unnormal“. Das versteht nun wieder keiner, weil niemand sich für normal hält und doch irgendwie in irgendeiner Norm steckt. Da steckste nicht drin, was? Lass mal stecken, Norm ist nicht gleich nicht normal, aber eigentlich doch.

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