Narrenzeit mit Selbstgesprächen

Nein, ich bin so, das ist normal. Dies liest man zur Zeit wieder öfters. Wenn sich die wenigen individuellen Gestalten damit brüsten, nicht zur Allgemeinheit des bunten Völkchens zu gehören. Aber auch die Narrenzeit geht vorüber, zumindest die offizielle. Die inoffizielle hält noch an, wird sich auch so schnell nicht ändern. Dann beginnt die von uns Gastronomen gefürchtete Zeit, die Fastenzeit. Gut, regional bekommen wir hier wenig davon mit, in den katholisch geprägteren Landstrichen ist es schon übler.

Dennoch ist ein kleiner Rückgang bei den Mahlzeiten durchaus zu beobachten. Und irgendwelche Vollidioten bekommen wieder ihre Narren-Orden, die sie mehr oder weniger verdient haben. So bekommt ein Sportmoderator einen Ordnen für seine große Fresse, die er durchaus haben mag. dass er ein Narr ist, bleibt dabei wohl unbestritten. Sowohl auf den Karneval als auch auf sein bisheriges Leben bezogen.

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Und was erlaubt sich die alte Schachtel zu sagen, ich wäre ein Krümelmonster? Krümel ja, Monster weniger – da ist mir alles zu verniedlichend. Ich bin kein Plüschteil aus einer Fensehsendung, das Kekse frisst. Ich will Schokolade, das Brot kann die Welt haben. Nagut, bevor jemand anderes sie bekommt, behalte ich die Kekse. Anderen was zu gönnen liegt mir fern.

Ich könnte mich ja noch tierisch empören, wenn jemand meine Selbstgespräche als Anregung betrachtet, selbst welche zu führen – aber da ich die Idee selbst nur geklaut habe, halbwegs, halte ich da mal lieber die Fresse. Es geht mir nur gegen den Strich, ich betrachte meinen morgendlichen Wahnsinn als – meinen morgendlichen Wahnsinn.

Mehr wird es heute aber nicht, ich kann nicht so wie sonst in die Tasten hauen … Dieser blöde Anstand verbietet es mir. Arschlochn.

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