Geschreibsel

Drei furchtbare Tage schon haben ich meinen Arsch breit gesessen. Für mich eine unvorstellbar lange Zeit, meine Arbeit sitzend zu verrichten – und zwar ausschließlich.

Soviel zu lernen, das passt doch in den Holzkopf gar nicht so schnell und einfach rein. Ausserdem verdrängt es das angehäufte Stroh. So geht das mal gar nicht. Und man mag es kaum glauben, aber seit ich die Küche nur mal durchlaufenderweise sehe, drängt sich der Magen auf und will regelmäßige Mahlzeiten. Wad denn nu los? Regelmäßige Mahlzeiten? Sowas kannte ich bis dato nur von den Besuchen bei der Familie. Nicht das ich noch „normal“ werde … Normal, nene. Schlimm genug, dass ich nun das Radio-Gedudel vom „Alten“ ertragen muss, wenn er mal anwesend ist.

Und wo wir nun schon beim Geschreibsel sind, kam doch glatt eine Einladung für mich zu einer kirchlichen Veranstaltung, die sich irgendwie wie Konfirmation schimpft oder so. Ich bei einem religiösen Dingsda. Heilige Scheisse. Gottlob – oder lob ihn auch nicht – muss ich nicht in den geweihten Bau, um mir das religiöse Geschwafel anzutun. Fressen und Saufen reicht schon. Ok, nehm ich auch mit. Man möchte ja soziale Interaktion heucheln. Möchte nicht, aber tun tu ich es trotzdem. So.

Und damit kommen wir zur Wortneuschöpfung der Woche: Sieblochhirn.

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Wenn zwischendurch die Finger tun, was sie wollen und irgendwelchen unsortierten gedanklichen Müll in Textform verwandeln, dann sieht das so aus, dass es sogar noch gelesen wird, und zwar hier:

Contra – Magazin – 07.02.2015
Contra – Magazin – 08.02.2015
Contra – Magazin – 10.02.2015

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