So hat der alte Herr,

nach der etwas müde wurde, sich zu einem Nachmittagsschläfchen begeben und gar nicht mitbekommen, dass sich die Welt schon wieder ein Stückchen weiter gedreht hat. Also ehrlich mal, wie kann sie nur? Sie hätte ja auch mal ein paar Stündchen anhalten können. Die Stündchen, die die letzten Tage so an Überstunden verschlungen haben. Aber nun gut, sei es drum. So ein paar Stündchen sind schon eine Wohltat. Können wir mit dem Gespräch anfangen, bei dem ich gestern mit der Flasche aufgehört habe …

Keine Sorgen, dass Gespräch wurde aufgezeichnet …

trennlinie

So ist es dennoch wieder passiert, dass ein Gedankengang, schriftlich fixiert und dem Contra-Magazin zukommen gelassen wurde, nebst einer Korrektur wurde dieser auch wieder veröffentlicht. Auch wenn ich mich schon sehr lange Zeit aus dem „Maul aufreissen“-Milieu verabschiedet habe, ist es schon wieder ein sehr schmaler Spagat zwischen Prinzipen und „Was-sein-muß-muß-sein“. Mein Kopf ist damit wieder in der Schlinge, aus der ich ihn damals schon einmal gezogen hatte. Vorsicht – Memo an mich – dass ich mir nicht wieder die Finger verbrenne.

Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Meinungsfreiheit endgültig den Bach runtergeht. Denn noch steht mein Name für Wahrheiten, die ausgesprochen werden. Für Wahrheiten, die sich kein anderer getraut zu sagen. Pssst… Schon gehört, dass …?

Dieser Beitrag wurde unter Gedankenchaos, Menschenkrams, Netz - Zeug, Sprache und Schrift, Tagespalaver, Zitiert veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen