Magazine & Geraffel

Im Osten hatten wir damals solche, Magazine. Meistens von den Russen, in denen wir mal ein wenig Abwechslung holen konnten. Kulinarische Abwechslung. Das „Russen-Magazin“ war heiß begehrt, bei uns damals. Als ich noch jung und hübsch war … Unbedarft wohl eher. Als ich die Welt noch in Farbe gesehen hatte, mitten in all dem Grau. Heute sehe ich nur noch graue Wolken am klaren Himmel…

Heute sind Magazine ja nur noch Hirnweichmacher von geldgeilen Medienkonzernen. Mode hier, Computer da, Auto, Sport, Fussball und der ganze Rotz, quer bis hinten vorne rein. Mittenmang durch alle Themen. Widerlich. Das schreit nach einem Kaffee, um den schlechten Geschmack im Mund deswegen runterzuspülen… Apropos Kaffee und Magazine, das erinnert mich daran, dass ich noch das letzte Gespräch mit der Kaffeemaschine nachstellen wollte … Und zum Thema Magazine:

Der Briefkasten war heute wieder überaus freundlich und hat mir Post beschert. Eingehende Post ist ja sooo toll – vor allem wenn es sich um einen Katalog handelt, für Damenbekleidung. Eruieren die Herrschaften in der Werbeabteilung auch mal, wem sie ihren analogen Spam schicken? Ich meine, mein Vorname ist ja eindeutig als männlich zu verstehen, glaube ich zu wissen. Und der Papierkorb füllt sich fröhlich weiter …

Apropos füllen – Nutte, füll mal den Kaffee nach, der schon wieder alle ist ….

Faules Stück Fell. Alles muss man selbst machen.  Sei’s drum. Kann es sich sein Futter auch selbst besorgen. Sie weiß ja, wo alles steht. Und wie man alles aufreißt, weiß es ja auch. Wäre ja nicht das erste Mal. Soviel dazu …

Habe ich mich doch wieder erdreistet, ein paar Worte an ein paar mehr Leser zu richten als nur die paar Leser meiner wahnwitzigen Phrasen hier. Wo wir wieder beim Magazin wären. Denn das Contra-Magazin, dass ich schon seit geraumer Zeit lese, hat es tatsächlich angenommen. Da kann man doch tatsächlich noch einen nachdrücken. So bewahre ich mein Blog vor weiterer politischer Überflutung, wenn ich mir schon mal Gedanken darum mache.

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So, und mit dem Blick auf den heutigen Kontostand erkläre ich den Monat, der noch nicht angefangen hat, hiermit für beendet.

Zu oft sind doch in den Träumen reale Begebenheiten vorhanden, das das Unterselbst zerhackt und neu zusammenfügt, wenn die Synapsen sich neu ordnen, oder?
(Gedanken am Morgen, Selbst)

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