Ein Montag wie aus dem Buche

Naja, inzwischen bin ich ja abgehärtet. Und erfahren darin, montägliche Unglücke gelassen hinzunehmen. Aber die zersprungene Glasscheibe über der Salatbar war dann doch irgendwie die Krönung des Tages. Ich frage mich nur, wie ein Glasteller der billigen Variante, der noch nicht einmal Gewicht hat, kurz gegen den Hustenschutz gestoßen, eine massive Glasscheibe aus Sicherheitsglas zum bersten bringen kann. Und zwar so zum bersten, dass die Splitter gut und gerne ihre 10 Meter Flugbahn ohne Probleme absolviert haben. Verarbeitungsmängel, zu große Spannung in der Befestigung? Ich denke, das wird noch ein putziges Nachspiel haben, schließlich ist die Salatbar kaum ein Jahr alt, steckt quasi noch in den Kinderschuhen. Damit war der Tag dann auch gelaufen …

Der Rest ist dann nur noch nebensächlich. Dass ich meine gern gehasste Personalleiterin wieder sehen durfte, geht an solchen Tagen dann spurlos an mir vorbei. Was soll es, Montage nach dem Urlaub sind immer so. Gewohnheitssache. Dafür steht mein Aufstieg jetzt fest, naja, eher Abstieg in die Abgründe des Büroalltags. Kann ich nicht mehr über die Sesselfurzer meckern, wenn ich selber einer werde. Wird mir irgendwie fehlen. Verdammte Scheisse aber auch. Aber solange noch nichts geschrieben steht, heißt es eh nur abwarten und Tee trinken.

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