Senile Bettflucht

Wohl kaum. Eher seniles Früh-zu-Bett-gehen nach einem anstrengenden Malertag mit einem dementsprechenden Früh-Aufwachen-weil-munter, bevor der erste Hahn kräht, in diesem Fall hier im Ghetto die Gören durchs Haus poltern.

Selbst der halbe Zoo war gestern fix und fertig von der ganzen Aktion, waren doch alle Nester für das Nach-dem-Frühstück-Schläfchen, vor-dem-Mittag-Schläfchen, nach-dem-Mittag-Schläfchen et cetera verbaut und unerreichbar. Und ausserdem war es doch so aufregend, was da alles gemacht wurde, so viele neue Dinge und Gerüche … Und selbstfiepend musste natürlich alles begutachtet werden, was die beiden Zweibeiner da angestellt haben. Nutte hat es ohne farbliche Veränderung überstanden, während Frau Ohr sich einen silbernen Streifen eingefangen hat und nun ein Silberhund ist. Kommt davon, wenn der Rüssel überall sein muss.

Aber die Krönung des Tages war für mich das diesjährige Vollbad, das gefühlte erste seit Jahrhunderten. Wenn man ohne Badewanne lebt, ist so etwas natürlich immer ein Highlight. Ein Erlebnis, das man so schnell als möglich wiederholen möchte. Gut, in meinem Bad jetzt eine Badewanne einbauen mag et was übertrieben wirken, vor allem, wenn dafür Toilette und Co weichen müssen. Aber dennoch bleibt die Alternative, sich öfter irgendwo einzuladen, wo es eine Wanne gibt.

Dafür wird sich heute an die epische Tapete gewagt. Und das wird nervenaufreibend, Muster an Muster zu kleben, ohne Makel bei diesen schiefen Wänden, die nur noch vom Putz gehalten werden. Natürlich mit dem Muskelkater der gestrigen Aktion …

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