Nicht anerkannt

Und zwar nicht staatlich geprüfter und nicht offiziell anerkannter Zerstörer, das bin ich. Jawohl. Kaputt machen, Chaos – mein Lebenselixier. Auch wenn es zur Zeit systematisches Zerstören ist, aber auch das kann ich gut. Ich sollte mal wieder überlegen, doch einen Nebenjob beim Abriss anzunehmen.

Aber nachdem das Thema alte Tapete und alter Teppich nun erledigt ist, schlagen wir ein neues Kapitel auf: Mein Leben auf der Baustelle. Wenn ich nicht schon so eine knappe Woche Bauwagensiedlung damals in Berlin hinter mir hätte, würde ich wie Otto Normal rumzicken. Aber so … Ob die Wände nun kahl sind oder in China der Sack Reis durch die Botanik segelt – mir echt Latte. Ich habe den Abgrund des menschlichen Lebens erlebt, sowas haut mich absolut nicht aus der Bahn.

Nutte findet das auch sehr amüsant und interessant. Auf so eine „Baustelle“ gibt es immer wieder neue und interessante Dinge zu entdecken – das ist ja soooooo aufregend *kreisch* … Ansonsten kann man das ganze Zeug wohlwollend und zusammengerollt in der Ecke ignorieren.

Kleiner Tipp anbei: Hinter die Couch das Kleingeld zu werfen, sofern die Couch massiv ist und nicht leicht bewegt werden kann, ist die sicherste Spardose der Welt. Was man da so für Kleingeld findet ist deutlich summarisch deutlich höher als die berühmte Sofaritze. Von den sonst so vermissten Dingen natürlich ganz zu schweigen. Aber das sind ja die Kobolde, die Zeug immer verschleppen, dass wissen wir ja.

Nur zu Gesicht bekommt man die Kleinen nie, besonders wenn es um handfeste Arbeit geht. Obwohl, ist pure Zerstörungswut mit Arbeit gleichzusetzen? Natürlich, wenn die Zerstörung einen Sinn hat. Muss eben nur noch ein ordentlicher Arbeitslohn ausgehandelt werden …

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