Eine Kuh macht Muh …

… viele Kühe machen Mühe. Dieses dumme Sprichwort begegnet mir zur Zeit so extrem häufig, dass es schon fast weh tut. Es wird anscheinend irgendwie das Jahr der geflügelten Worte. Ob man das gut heißen soll, bleibt abzuwarten. Aber wenn sich das Gesindel, dass diesen Planeten bevölkert, mehr der Worte annimmt und eventuell mit großem Glück auch noch den Sinn versteht, kann es ja so schlecht nicht sein.

Vielleicht kann dieses Jahr alle etwas positiver gesehen werden, obwohl ich für die Zukunft ja keine rosigen Aussichten parat habe. Ich könnte ja mit ein paar blumigen Weltuntergangsszenarien dienen, aber das ist selbst mir zu plüschig.

Nutte I.

Nutte I.

Apropos plüschig. Die Königin der Herzen – der Titel ist ja wieder frei seit dem Tod einer unbekannten britischen Prinzessin – macht mal wieder ihrer Plüschigkeit alle Ehre. Plüschig aus dem Fell zu gucken ist ein göttliches Privileg, das nicht mal Frau Ohr, die Königin des Reiches, in dem sich Nutte I., Königin der Herzen breit gemacht hat, zur Perfektion bringen konnte.

Vielleicht können sich andere daran mal ein Beispiel nehmen – Fell genug haben ja viele, nur plüschig daraus zu gucken, das kann nicht jeder. Das ist eine hohe Kunst, die nur die Götter, in dem Fall Göttinnen beherrschen. Vielleicht beten die Menschen einfach nur die falschen an. Wie wäre es mal statt strafender Götter mit plüschigen Göttern, die die ganze Welt in Watte tauchen. Ähm, blöder Gedanke, den wir lieber gleich wieder zur Seite schieben und keinerlei mehr Beachtung mehr schenken. Nein, Plüschigkeit ist nicht die Antwort auf die Frage aller Fragen. Zumindest nicht die endgültige, ultimative. Sonst hätten wir wirklich noch ein Problem mit glücklichen Türen – aber ich schweife ab. Wovon eigentlich?

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