Hallo Welt!

Ja, ich lebe noch. Nein, doch nicht. Leben kann man das nicht nennen. Ich vegetiere noch. Die moderne Sklaverei hat mich im Griff. Es lebe die Ausbeutung! Privatleben? Wozu? Gibt man eh nur Geld aus. Freunde, Familie? Wech damit, braucht man nicht. Oder sonstwas. Oder oder oder … Zumindest ist das derzeitige Gefühl so.

Fällt mitten im laufenden Betrieb das wichtigste Gerät in der Küche aus – ist der Rest des Tages vorprogrammiert. Aber Hallo. Natürlich Stress pur, gute Laune bei mir, gute Laune beim Rest des Teams. Das war sarkastisch. Obschon den Sarkasmus ich irgendwie in der letzten Zeit verlernt habe, aber nun wird alles besser. Das ist der Satz, mit dem man sich grundsätzlich selbst belügt, in der Aussicht auf eine bessere Zukunft, die es niemals gibt …

trennlinie

Nein wirklich, die schlimmste Zeit ist nun vorbei. Es steht ein ultra langes Wochenende an, der Grünkohl ruft, der Met auch. Und auch wenn ganz Deutschland irgendwelchen Sängern oder Trainern hinterher trauert – ich hab es einfach nicht nötig Freunde. Die Typen sind tot und haben ihr Leben gelebt. Punkt. Ich trauere eher der verlorenen Zeit nach, die ich auf Arbeit verbracht habe. Zeit, die zwar mit Geld und Ausgleich (irgendwann …) vergolten wird, die mir aber deutlich in den letzten Wochen fehlte. Keine Zeit für Freunde, für die wenigen, die man hat, keine Zeit für Hobbys, keine Zeit für das (die) Blog(s). Man könnt jetzt ellenlang über die Ungerechtigkeit der modernen Sklaverei lamentieren, schwadronieren oder einfach nur nörgeln – aber das soll hier einfach nicht der Sinn sein. Ein Buch, gute Musik und der Abend endet in einer fruchtbaren Unterhaltung mit der Flasche Kirschmet. Prost!

Dieser Beitrag wurde unter arbeitstäglicher Schwachsinn, Tagespalaver abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen