Ein Licht am Ende des Tunnels

Also ganz schwach ist so ein Hauch von „der Wahnsinn ist bald im Griff“ zu erkennen. Nach etlichen Überstunden, die ich den Sesselpupsern in Brüssel verdanke, und einem quasi nicht mehr vorhandenen Privatleben ist das neue System quasi betriebsbereit. Hier und da noch ein paar Nachbesserungen, aber nichts, was mich mich erneut etliche Stunden kostet. Zumindest die Hoffnung dazu habe ich.

Ich weiss, es ist sehr ruhig geworden um mich herum. Aber morgens aufstehen und zur Arbeit trapsen und abends nach Hause kommen, Nutte einmal kurz püseln um dann sofort und umgehend schon beim Filmtitel – nicht eine Szene gesehen – auf der Couch einzupennen. Ein schönes, erfülltes Arbeits – Sklaven – Dasein. Leben kann man das ja nun wirklich nicht mehr nennen.

Du geht’s daran kaputt, zu Weihnachten gibst du den Löffel ab wegen dem ganzen Stress – wurde mir gesagt. Na und? Dann ist das eben so. Wer sollte mir schon eine Träne hinterher weinen? Von der leiblichen Mutter mal abgesehen und 2-3 engen Freunden? Wechsel den Job – wurde mir auch nahe gelegt. Wozu? Ausser bei den Fettärschen in den Büros ist keine Arbeitsstelle, kein Job, kein Beruf deutlich besser dran. Der allgemeine Unmut wächst, und damit auch meine Vorfreude auf das Armagedon – zumindest gebe ich die Hoffnung auf eine kleine nette Revolution nicht auf. Ich hoffe nur, dass ich dann gerade Urlaub habe und das ganze aus meiner Loge gemütlich verfolgen kann. Mahlzeit. Auf in die Schlacht. Noch einmal Freunde, stürmt, noch einmal. Dann ist wenigstens erst einmal Wochenende….

Dieser Beitrag wurde unter arbeitstäglicher Schwachsinn, Menschenkrams, Morgendlicher Schwachsinn, Tagespalaver abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen