Flirterei in der Bahn

Es ist doch für das eigene Ego eine Streicheleinheit, zu merken, dass man vom Partnermarkt, auch und trotz durch persönliche Abneigung dagegen, nicht ganz abgeschrieben ist. Und gerade wenn eine nicht unattraktive Person des weiblichen Geschlechts so offensichtlich flirtet, dass es selbst ein Blinder merken würde – auch wenn als Reaktion nur die kalte Schulter erscheint – ja, das ist äußerst aufbauend. Es schmeichelt ungemein. Aber dieser Person jetzt zu erklären, dass das Objekt ihrer momentanen Begierde absolut zur Zeit nicht gewillt ist sich auf jemand einzulassen, nene, dann lieber schmoren lassen. Sie muss selber lernen, dass man nicht alles haben kann.

Zumindest ist es wieder ein Beweis für den Sinnspruch: Kleider machen Leute. Und wenn frisch verjüngt – siehe gestern – und normal ohne große Aufbrezelei, durch die Gegend schwadroniert, sich nicht jünger gibt als man ist… Aber die Enttäuschung im Gesicht, als besagte begierende Person die eigene passiert und immer noch keine offensichtliche Reaktion erfolgt, spricht Bände. Man könnte ja daraus einen Roman drechseln, aber davon ist die Welt schon überfüllt. Aber immerhin, wie bereits angedeutet, ist es für das eigene seelische Wohl eine angenehme Bereicherung.

Ganz nebenbei bemerkt hebt das die Stimmung ein wenig, die zur Zeit etwas unterm Nullpunkt liegt. Liegt eindeutig am Job, doch Besserung ist in Aussicht, aber erst nächstes Jahr. Dann wird einiges passieren, umgestellt, Rollen neu verteilt … So long. Abwarten und Tee trinken, in meinem Fall Kaffee. Mahlzeit.

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