Wieder gesellschaftsfähig

Zumindest optisch etwas aufgewertet. Gesellschaftsfähig ist ja noch eine Frage des Charakters, und der ist bei mir ja grundsätzlich verdorben. Aber was die optische Aufwertung angeht, so wurde ich mal wieder 20 Jahre jünger gemacht, nunja, 20 Monate oder eher 2 Monate kommen da schon eher hin.

So ein Friseurbesuch ist schon eine sehr intime Sache. Vor allem, wenn an einigen Stellen an Kopf und Hals man gewisse Punkte hat, an denen man sehr, sagen wir, sensibel reagiert. Und da jedermann ranzulassen – geht nicht. Wenn man eh schon auf Abstand zu anderen Menschen geeicht ist. Zumindest die Kopfmassage während des Waschens ist sehr entspannend, so dass die diesmal – für einen Montag ungewöhnlich – nicht vorhandene Wut auch nicht verschwinden kann.

Aber warum sich Friseure ihre Schürzen immer bis kurz unter die Brust anbinden – das sieht sieht irgendwie nicht lustig, eher schäbig aus. Und verleitet zu irreführenden Aussagen, die man sich nur knapp verkneifen kann.

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Merkel hat sich für einen Ausspruch irgendeines Ministers entschuldigt. Ich warte ja noch auf den Tag, an dem sie sich für sich selbst entschuldigt. In Form eines gedeckten Schecks zum Beispiel, das wäre doch mal nett. Und zwar persönlich überreicht, damit ich ihr trotzdem danach noch ein paar Erklärungen mit der Freundlichkeit geben kann. Aber das ist eh nur Träumerei. Aber man wird ja noch mal träumen dürfen – auch wenn es nur Humbug ist.

Zurück zum Montag. Einen solch entspannten Montag hatte ich des letzte Mal erlebt, als ich den hundertjährigen Krieg gewonnen hatte und schließlich mit Kaser Franz und Sissi Kaffee trinken war. Ergo – gar nicht. Es sollten doch noch Wunder geschehen …

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