Wo wir schon mal dabei sind

… die Momente. Ja, die Momente. Der Moment, in dem man von seinem Lieblingsautor ein bisher ein ungelesenes Buch aufschlägt und in der ersten Zeile steht: Ausgerechnet heute muss es pissen. Da kommt doch gleich Freude auf, der Einstieg ist auf jeden Fall gelungen. Da ist der Morgen gleich wieder gerettet, der Weg zur Arbeit verspricht unterhaltsam zu werden. Scheiß doch auf das Wetter, das ist völlig latte.

Dafür geht wieder die Zeit los mit den unsäglichen Jahresrückblicken. So rückblickend kann nur sein, wer nicht geradeaus blickt. Und wer sich umdreht, verfehlt sein Ziel, falls vorhanden. Genug philosophiert. Zurück zu den Momenten.

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Der Moment, also der ständige, in dem man den Kaffeebecher zum Mund führt und feststellt, dass der Inhalt schon wieder verdunstet ist. Aber by the way – zumindest in der Firma hab ich den Konsum halbiert und auch keinen Kuchen mehr nachmittäglich. Dafür kommen die Fressattacken jetzt nachts, wo dass Zeug am besten wirkt. Auf die Hüfte, fertig, los …

Der Moment, in dem man feststellt, dass ihre königliche Hoheit, Nutte die 1., grundsätzlich dann fressen oder scheißen geht, wenn man selbst am Kühlschrank sich zu schaffen macht. Aus Prinzip schon, das macht die mit Absicht, dass weiß ich. Meine Nicht-Erziehung. eine Nicht-Erziehung ist immer noch die beste Erziehung. Auch ich habe mich nicht erzogen. Und verzogen auch, ganze 15mal … Wen interessiert das eigentlich? Ab zur Arbeit …

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