Und wir streben weiter

Der erste Tag nach 4 Wochen Abwesenheit – aus welchem Grund auch immer – ist immer irgendwie der Seltsamste. Natürlich ist der Körper den Rhythmus nicht mehr gewohnt, so dass das selbst gesteckte Ziel von wegen rechtzeitig und früh wach werden nicht erreicht werden kann. Ist ja klar, dass man im „Urlaub“ früh wach wird, aber warum zum Henker sollte man dies in der normalen Arbeitswoche sein? Es geht ja schließlich nur um den sprichwörtlichen Broterwerb…

Und auch die 3-4 mal wach werden in der Nacht waren so definitiv nicht geplant. Aber warum sollte schon mal etwas nach Plan verlaufen? Ein Plan ist dazu da, um davon abzuweichen. Planlos durch den Tag ist sowie die bessere Alternative. Und kommt so auch ungefähr hin.

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13 Stunden später …

Es reicht. Urlaubsreif. Man ist ja schließlich komplett aus den Trott raus. Memo an mich: Niemals mehr als 2 Wochen Urlaub – dann wieder reinkommen ist Bockmist. Dementsprechend sah auch das Chaos aus. So musste erst bei jeder Kleinigkeit der mögliche neue Standort eruiert werden – und das kostet Zeit, die nachher fehlt.

Apropos fehlen. Musste mir dann auch erst mal die Bilder von meinem Team ansehen, damit ich weiß, wer a) alles fehlt und b) wie die überhaupt aussehen. Da sind Personen bei, die hab ich gefühlt noch nie gesehen. So wie z. B meine direkte Küchenhilfe, die ich schon mindestens gefühlt ein halbes Jahr nicht mehr gesehen hatte. Oder dieses Ding da in der Spüle, das nie da ist. Wenn ich mir so die letzten 2 Sätze durchlese, frage ich mich tatsächlich wieder, warum ich schon arbeiten gegangen bin. Hätte doch bestimmt noch für eine Woche einen orangen Urlaubsschein haben können. Naja, egal.

Sich selbst zu meistern ist des Edlen Streben.

Dann veredle ich mich mal weiter und strebe dem nächsten Wochenende zu, ohne Federn lassen zu müssen. Mahlzeit!

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