Und wir tanzten …

Er kann es noch. Und ja, er ist der Meister. Der Meister, der den Saal beherrscht, der sein Publikum mitreißt. Der Meister, der seine Emotionen in der Musik rüber bringt. Ich habe noch nie einen Sänger auf der Bühne heulen sehen, auch wenn ich mir unschlüssig bin, ob es nur Teil der Show war oder doch echt. Doch wenn der Saal einen kompletten Titel gegen die Bühne brüllt, die Musiker dies nur noch zart unterstreichen und der Sänger der Band quasi nur noch den Refrain und ab und eins, zwei Worte unterstützend ins Mikrofon hauch, da geht selbst mir die Entenpelle den Rücken runter.

Nachfolgendes Beispiel ist zwar vom Mera Luna, aber meine Beschreibung sollte für das Kopfkino und das Vorstellungsvermögen reichen – auch wenn der Rahmen etwas kleiner war und das ganze Indoor:

Ein Musiker, der seine Gedanken und Gefühle so emotional auf der Bühne wirken lassen kann, der hat echt etwas für sich. Und sein „Erfolg“ gibt ihm Recht, ausverkaufte Konzerte und ein Publikum, dass immer mitgerissen wird. Auch wenn er langsam mal wieder ein paar neue Highlights braucht. Neue Lieder, die den „alten“ in nichts nachstehen. Alex, du kannst es, aber mach es bitte auch. Mein Wunschtraum wäre ja immer noch ein kleines Duett von ASP und Angela von Lichtscheu, aber hier wird wohl nur der Wunsch ein Wunsch bleiben. Aber seine Jubiläumstournee zum 15. Jahrestag seines Projektes, ja, er hat mich wieder mitgerissen.

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Und nun wird es langsam Zeit, sich dem Haushalt, dem Met und dem Totenbrot für heute Abend zu widmen. Natürlich, wenn alles fertig ist, bebildert und fürs Küchenblog aufgearbeitet. Doch bis das fertig ist, ist es noch ein langer Weg …

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