Wozu ein Titel? Nennt mich den „Gottlosen“ – das wäre mal ein Titel

Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der
Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Nachrichten – Gedöns

Was zum Henker interessiert es mich, ob ein behinderter Mensch wegen Mord ins Gefängnis muss oder nicht? Mal ehrlich, wer tötet, muss damit rechnen. Auch wenn er behindert ist. Mitleid? Keineswegs! Ob dem nun die Kontrolle über die Beine fehlt oder die Kontrolle über den Verstand. Mord ist Mord, Fahrlässige Tötung bleibt fahrlässige Tötung. Und dieser scheiß Prominenten-Bonus geht mir eh dermaßen auf den Sack. Wer im Rampenlicht steht, sollte das volle Strafmaß bekommen, um nur sicherzustellen, dass es keinen Prominenten-Bonus gibt. Von daher verstehe ich den ganz medialen Aufruhr darum nicht. Vor allem, da der Mörder in Südafrika wohnt. Standrechtlich erschießen, Ruhe ist. Punkt.

Und nun zum Wetter

Auch wenn ich mir vorgenommen habe, das Wetter in Beiträgen, wenn, dann nur maximal sporadisch zu erwähnen, in kürzester Form. Doch ich kann nicht anders. Nur dieses eine Mal: Dieser Scheiß lange Sommer ging mir so dermaßen auf den Sack! Und ich bin so heilfroh, endlich ein vernünftiges Herbstwetter erleben zu dürfen. Regen, Wind, Temperaturen, die erträglich sind. Endlich Herbst. Und mal ehrlich, Normalerweise hat im Oktober schon der erste Frost da zu sein – für die Winzer das Phänomen, dass den richtig leckeren Eiswein hervorbringt. Der Wein, der mittlerweile zur Rarität geworden ist. Wenn mir die Leute im Oktober mit T-Shirts und kurzen Hosen entgegen kommen, das zerstört mein ganzes zerstörtes Weltbild.

Laber – Palaver

Auch wenn das jetzt eher in Die Rubrik Wochenrückblick des Blogs gehört, so laber ich heute mal darüber. Der deutsche Reichs“verwesungs“tag, auch scherzhaft Bundestag oder Komödiantenstadl genannt, hat der Presse eine komödiantische Auseinandersetzung mit dem Tagespalaver dort untersagt, was der sogenannten Satire natürlich Anlass gab, richtig vom Leder zu ziehen. Im Beitrag aus Der Welt gelesen. So ein wenig, gelegentlich und höchst sporadisch kann man mal den Hut ziehen vor den Medien. Meist nur, um dann, um den Hut zu schonen, den Kopf kräftig auf den Tisch zu hauen. Diesmal aber im Sinne des Wortes, des sprichwörtlichen. Und auch nur, weil die sogenannte „Satire“ auch in meinem Interesse war. Sonst aber nicht.

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