Man wird ja noch einmal träumen fürfen

Doch dieser Traum war einfach der Schönste. Und obgleich ich mit den Gedanken an etwas ganz anderes, süßes, schönes – eingeschlafen bin, war der Traum doch eher völlig anderer Natur. Deutschland aus dem Gleichgewicht geraten, aber völlig.

Wir gehen zurück ins Jahr 2013. Es ist nicht nur Bundestagswahl, sondern auch Länder-, Bezirks-, und Kreiswahl. Die komplette politische Riege hat sich zur Wahl gestellt und – verloren! Während nun alle zur Zeit herrschenden Parteien abgewählt wurden, sind auf einen Schlag alle kleinen Parteien an die Macht gekommen. Und obwohl ich nie in einer Partei war, hat es mich doch als Ressortleiter in die Hafen- und Schifffahrtsbehörde als Ressortleiter verschlagen. Während ich nun als solcher versuche, die kompletten Wirren des Umsturzes, der natürlich nicht ohne Lärm und Schikane der abgewählten Parteien von sich ging, versuche mich in ein Amt einzuarbeiten, von dem ich buchstäblich überhaupt keine Ahnung habe (so wie die bisherigen Ressortleiter auch), gestalte ich maßgeblich die politische Neuausrichtung der ganzen Nation mit.

Und das Ganze mit einer Führungsposition auf Augenhöhe mit den Untergebenen. Und faszinierender weise, es funktionierte irgendwie. Es klappte sogar besser als beim Vorgänger, ohne dass mich die Macht auch nur im Ansatz korrumpiert hätte.

Ein schöner Traum. Doch eines hat er mir sicherlich gesagt – ich habe mich in letzter Zeit viel zu viel mit Politik befasst. Bleibt ja nicht aus, bei dem Chaos, dass unsere Politiker so veranstalten. Doch sollte ich in dieser Hinsicht viel kürzer treten, bevor der Traum noch zur Realität wird, egal wie realitätsfern er war. Und so bleibt mir erst einmal wieder, zu meinem Standpunkt zurück zu kehren, den Mantus in einem Titel so passend beschrieben haben: „So bin ich den Wölfen manchmal näher, als ich den Menschen jemals war ….

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