Gammeldag. Mathematisch gesehen …

Grauer Alltag

Grauer Alltag

Bevor wieder der graue Alltag in das Leben einkehrt, ist es nützlich und sinnvoll, sich gelegentlich den einen oder anderen Gammeltag zu gönnen – ob alleine oder in Gesellschaft ist grundsätzlich erst einmal egal. Gesellschaft ist für mich in der Sache erst einmal zweitrangig, da ich es ohnehin gewohnt bin, mein Leben alleine zu meistern. Außerdem gibt es eh nur eine einzige Person in meinem Leben, die mit meiner Definition eines Gammeltages nicht nur umgehen kann, sondern diesen wahrhaftig und im Sinne des Erfinders mitgestalten.

Danke Muddääär für die Hilfe beim Rumfaulen. Das ist schließlich harte, körperliche Arbeit! Sowas von anstrengend. Allein der Weg zur Kaffeemaschine stellt das Bedürfnis nach dem schwarzen Suchtzeug in Frage. Muss das jetzt wirklich sein? Der Weg in die Küche ist so weit. 20 Schritte! Vielleicht noch mehr, wenn es kleine sind. Schon allein das Aufstehen aus dem Sessel stellt einen vor eine unüberwindbare körperliche Ertüchtigung, die Qual der Bewegung.

Ja, Faulheit ist schwer zu lernen. Es sind schier unlösbare Aufgaben mit den Variablen Habenwollen, Trägheit, Masse, Zeit und Beschleunigung. Diese in die richtige Konstellation und Reihenfolge zu bringen, so dass die Werte von Trägheit und Beschleunigung grundsätzlich niedriger sind als Masse und vor allem Habenwollen. Rechnet das mal aus!

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