Bitte leise leiden …

Nach dem gestrigen, naja, Fast-Absturz ist es auch mal wieder soweit, dass der Morning after, der Scheiss-Morgen danach wieder einmal besonders quälend ist. Nutte versucht auf ihre Art, kuschelnderweise einzugreifen, doch um die Tabletten kommt man einfach nicht drumrum. Scheiß Alter, früher hat man so ein kleines Gelage viel besser weggesteckt.

Lassen wir doch den gestrigen Tag einmal Revue passieren. Die Nacht schlaflos, mal wieder – gehört sich ja so vor einem Termin arbeitenderweise. Dementsprechend schon total angeknackst zum Workshop gelatscht, um mir wieder einmal das Gefasel unter Kollegen meines Ranges anzutun. Und festzustellen, dass ich noch eines der wenigen Urgesteine der Firma bin. Brauch halt etwas Kontinuität in meinem Leben. Auch wenn der Bereich meiner Firma auf dem absteigenden Ast sitzt. Die Unternehmen haben einfach kein Geld mehr für Sozialleistungen, das würde ja sonst bei den Aktionären fehlen. Sei’s drum. Für mich und meine Einstellung war es  natürlich wieder einmal verschenkte Zeit. Aber schließlich geht man doch (un)gern auf eine solche freiwillige(Pflicht-) Veranstaltung. Wenigstens war diese frühzeitig zu Ende. Länger als die 5 Stunden hätte ich den Mist wirklich nicht ertragen.

So war dann auch noch ein wenig Zeit, um etwas Schlaf nach zu holen, nachmittäglich. tat auch furchtbar not und auch gut. So kann man dann auch halbwegs fit zum Stammtisch latschen, um sich einem intensiven Gespräch mit Herrn Kirschmet zu unterziehen. Und so wie sich der Kopf anfühlt, war es wirklich ein ausführliches, sehr intensives Gespräch. Memo an mich: in Zukunft bei solchen Veranstaltungen kürzer treten, bist schließlich nicht mehr der Jüngste. Und der Kaffee mit Zitrone hilft zwar, um Nachwirkungen zu eliminieren, schmeckt aber Kacke. Also, merken. Unterscheide zwischen Maßen und Massen.

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Nun kann man sich auf die nächste gesellschaftliche / soziale Interaktion freuen. Muddi kommt zu Besuch, um mit mir den leckeren Italiener zu besuchen. Eines der wenigen richtigen Highlights der gegenwärtigen Zeit. Vielleicht schaffen wir es wieder einmal, zusammen irgendwelchen Unfug schriftlicherweis von uns zu geben. Könnte unter Umständen lustig werden …

 

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