Man könnte ja mal frei haben

Nönö. Is nich drin. Statt dem schönen langen Wochenende gibt es mitten drin einen Workshop. Endloses Gefasel, dämliches oder nicht dämliches Gequatsche. Kollegen, die mit einer ebenso guten Laune wie ich dort sind. Als ich in der Nacht nicht pennen konnte – wie so oft in letzter Zeit, war ich am überlegen, den ganzen Mist platzen zu lassen. Doch damit hätte ich mir den Unmut der Führungsebene zugezogen und den Workshop wahrscheinlich in München nachholen dürfen. Scheiß drauf, dass die Angestellten überarbeitet sind. Ein Workshop noch, der muss, dann ist für dieses Jahr Schluss.

Noch ist die Hoffnung da, dass dieses Spielchen ausfällt wegen zu geringer Beteiligung. Aber dafür haben wir alle zu viel Schiss in der Firma. Was fehlt wäre mal so eine Art Streik. Aber da gibt es noch zu viele Leute, die sich in ihren Posten festgefressen haben und die anderen, die sich noch hervortun müssen.

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Mittlerweile geht mir dieses Fratzenbuch ebenfalls stark auf den Senkel. Ich bin knapp davor, den Account still zu legen. Mal ehrlich, alberne Rundbriefe, Nominierungen oder Ergebnisse irgendwelcher Persönlichkeitstests durchfluten das Medium wie die Pest im Mittelalter die Städte. Ekelhaft. Da verschwindet auch noch der letzte Spaß daran, das Quäntchen, das noch da war.

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So, genug gemeckert? Ich glaube nicht. Die Laune ist wegen eingangs erwähnter Veranstaltung jedenfalls im Eimer. Die schlaflose Nacht hat ihr Übriges dazu gegeben. Der damit versaute Tag ebenfalls. Und nun kommst du …

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