Quo vadis?

Es gibt doch tatsächlich „Kollegen“, die selbst bei „Land unter“ in ihrem Büro sitzen und an ihrem Handy spielen, anstatt da zu helfen, wo es brennt. Das ist ja fast noch normal. Leider. Aber dass diese es auch noch offen und unverblümt rum posaunen, das ist dann schon Dilettantismus pur. Das Blöde daran ist nur, dass diese damit auch noch durchkommen und das über sehr lange Zeit. Aber die Quittung kommt, früher oder später. Doch auch wenn es später wird, sie kommt.

Dabei hab ich immer gedacht, ich hätte die Faulheit für mich gepachtet, zumindest was den privaten Bereich angeht. Achja, welchen privaten Bereich? Das Leben verläuft ja mittlerweile in Bahnen… Wozu braucht man eigentlich eine eigene Wohnung? Im Grunde könnte das Domizil ja gekündigt werden und die Übernachtung per Feldbett in der Firma geregelt. An Wochenenden kann man sich woanders einquartieren. Das würde jede Menge Miete und Nebenkosten sparen. Käme doch tatsächlich mal auf einen Versuch an. Ganz ernsthaft. Wenn man die Wohnung nur morgens kurz sieht nach dem Aufstehen und Abends kurz vor dem ins Bett hüpfen, dann kann man sich das auch sparen.

Wie wäre es mit der Wiedereinführung von Arbeitslagern? Arbeit macht frei oder so ähnlich hieß es doch mal. So kommt zumindest einem das heutige Leben vor. Ach ja, die neuesten Arbeitslosenzahlen werden diese Woche ja wieder veröffentlicht. Wo natürlich Umschüler, Aufstocker, Mini-Jober und dergleichen Fälle mehr ja nicht mehr aufgelistet sind. Und die Arbeitsagenturen gönnen sich ja auch noch den Luxus, Krankheitsfälle aus den Statistiken rauszurechnen, mit Extra-Personal. Während der Geringverdiener mehrere Jobs braucht zum überleben. Quo vadis?

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