So gut wie Wochenende…

Und damit ist es auch schon an der Zeit, die Top 7 der diese Woche passierten Ungeheuerlichkeiten aufzulisten. Schließlich wird man ja nicht jede Woche so besonders arg gequält, nur jede zweite Woche. Naja, im Grunde eigentlich auch jede Woche.

1. Mal kurzfristig ein Buffet zusammen drechseln, weil mein vergötterter (hust) Chef vergessen hat, mich vorab zu informieren. Vielen Dank dafür, daß hat mich 2 Stunden zusätzlichen Streß gekostet, der bei gewisser Vorbereitung nicht nötig gewesen wäre.
2. Ersatzkräfte, die man erst einmal anziehen muss. Über Rasse, Nationalität oder dergleichen lasse ich mich nicht aus, es könnte mir negativ ausgelegt werden. Doch wenn jemand im Schlabberlook plötzlich in der Küche steht, bekomme ich, dank unserer Bekleidungsvorschriften und Hygieneregeln schon mal die Krise. Gut, ich habe immer irgendwo eine Ersatzjacke. Aber das derjenige nicht einmal in der Lage war, diese selbst anzuziehen… Kein Wunder, dass man so auf den Leuten von Zeitarbeitsfirmen rumhackt.
3. Es war Ware nicht da, so dass mal schnell ein komplettes Menü ersetzt werden muss. Und damit nicht ausreichend Ersatzware vorhanden, so dass nichts gereicht hat. Und damit war auch wieder das Generve der Gäste vorprogrammiert.
4. Diese nervtötenden Emails, die mich in solchen Chaoswochen auffordern, Schulung xyz durchzuführen, weil ich damit im Rückstand und die Abgabe schon vor Wochen fällig war. Scheiss Automatisierung von Terminen,  die man nicht verschieben darf. Zum kotzen.
5. Nervtötende Mitarbeiter, auch wenn sie nur vertretungsweise mit Anwesenheit glänzen. Fragen über Fragen und das auch noch über die simpelsten Dinge, die ein normaler Mensch.mit einem Blick erfasst.
6. Dass diese Leute aus Punkt 5 auch noch zugeben, gelernte Köche zu sein. Autschn. Das wirft ein denkbar schlechtes Licht auf meinen Berufsstand. Als Koch reicht es nicht, nur kochen zu können. Das kann jede ordentliche Hausfrau auch. Ein Koch muss mit wenigen Blicken die Übersicht haben, gewisse Dinge auch alleine erledigen können. Das zeigt mir wieder, dass die Handwerkskammern bestandene Prüfungen nach dem Lotto – System vergeben.
7. Und last but not least – Kollegen,  die in solchen Wochen auch noch mit Wünschen kommen, Bestelllisten zu aktualisieren und neue Produkte aufzunehmen. Ja geht es noch? Ich schaffe ja nicht mal meine normale Arbeit während der Arbeitszeit,  geschweige denn solche zeitraubenden Zusatztätigkeiten. Manchmal möchte man – ach vergesst es, man kann sie ja nicht alle töten.

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