Yesterday …

Wadn Tach. Aber sowas von. Ok, Chef nicht im Hause, ist verschmerzbar, sind nur ein paar Telefonate, die stattdessen zu mir vordringen. Co-Chefchen auch nicht da, ist auch verschmerzbar, der tut eh nicht viel. Bissel Abrechnung, die macht man notfalls noch nebenbei, aber kann man auch liegenlassen. Ausserdem hatte nbiemand das Passwort seines PC’s – schon blöd, wenn man trotzdem mal ran muss.

Aber das sich meine gute Perle dann noch im Umkleideraum hinlegen muß – und zwar nicht zum schlafen, sondern um sich ein Loch in den Dickschädel zu kloppen, das hat dann doch den Tag irgendwie versaut. Hätte mal ein Foto machen sollen, das viele Blut erinnerte stark an diesen einen komischen Horrorfilm mit der Dusche. Natürlich dann das komplette Programm, das bei so einem Fall dann ansteht. Alle Gäste verjagen, sämtliche Arbeit liegen lassen, 1. hilfe und das Gedöns, bloß gut, dass sich die Kolleginnen um die Dame gekümmert haben, ich kann sowas nicht. Ich würde nur dumme Witze reissen und peinlich werden. Feuerwehr, berufsgenossenschaftliches Krankenhaus und bla. Damit ist sie mindestens für 2 Wochen aus dem Spiel. Juhuu.

Natürlich klappt in solchen Not-Situationen das Personal-Management super. Kurz den Chef vom Chef informiert und ne gute Stunde später war schon der Ersatz da. Bißchen Tränen-Drüse drücken, dann klappt das meist auch ganz gut. Aber damit ging der Horror schon los. Der Ersatz war eine ehemalige Kollegin, die ich auf den Tod nicht ausstehen konnte. Damit war der Tag auch komplett im Eimer. Wenn es kommt, dann voll fett. Dementsprechend war auch meine Rotation in starker Konkurrenz zu jedem Tornado, ich hab mich nämlich schneller gedreht, um noch alles zu schaffen. Im Streß kann man auch wunderbar nervige Leute ignorieren.

Zum Glück hatte ich noch den selbstgebrauten Met mit zur Verkostung unter dem mitleidenden Gesindel – und wie erhofft, mögen die den nicht. So blieb der rest für mich und damit wurde dann auch schon alles erträglicher. Achja, so ne kleine Sonderveranstaltung mit Buffet war ja auch noch mal so nebenbei zu absolvieren. So 3-4 Stunden lang, auf den Abend zu. Macht Freude, wirklich! Macht man gerne, wirklich. Und der zehner Trinkgeld (Pssst!) passt dann auch gut in den Abend, den man dann mit dem normalen Tagesgeschäft, nämlich dem Bürokram verbringt und dem restlichen Met. Hast du Met im Blut, funktioniert es doppelt gut! So shcnell war noch nie eine Bestellung fertig, während der ich noch übers Fratzenbuch gechattet hab (Pssst!). Ich sollte bei Bestellungen immer ne Spätschicht machen, da sind die Server schnell.

So kann man denn auch 20 Uhr den Zehner guten Gewissens in einen halben Hahn, einen gegrillten solchen, investieren und den Tag bei einer Flasche Wasser gemütlich ausklingen lassen. So nach 14 Stunden auf Achse …

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