Übliches morgendliches Geschwafel

 Da darf man sich in der Firma so eine plüschige Online-Schulung für Führungskräfte antun, gezwungen freiwillig natürlich, über engagierte und befähigte Mitarbeiter. Diese steckten dann nämlich auch ganz verwundert kurz ihren Kopf in meine Büro-Abstellkammer, aus der gelegentlich ein Lachen ertönte. Denn wenn die Ersteller dieser Studie, irgendein hochdotiertes Consulting-Institut aus Amerika dann so eine Sache überhaupt nicht begriffen haben, dass glückliche Mitarbeiter noch viel lieber arbeiten und gern mehr Energie und Zeit investieren. können

Aber es scheitert ja schon an der einfachen Sozialleistung, die Firmen-Fahrkarte der öffentlichen Schlafverkehrsbetriebe bereit zu stellen. Geschweige denn von anderen Sozialleistungen. Gut, dass ein Erlebnis wie im Hause Google oder Apple nicht drin ist, ist schon klar. Dass die Firma zumindest so fair ist und pünktlich zahl und Urlaubs- und weihnachtsgeld es auch noch gibt – ja darüber kann man heutzutage ehrlich schon froh sein. Die Firma würde ja auch was für ein Fitnesstudio zuschießen –  bei dem die monatlichen Gebühren allerdings 70 € betragen. Ähm, hallo? Welche Küchenhilfe kann sich 70 € im Monat leisten für ein Fitneßstudio, um 10 € zurück zu bekommen? Was rauchen die in den Chefetagen so? Das Zeug muss echt geil sein, will auch was. Vielleicht klappt es bei dem Arbeitspensum dann auch wieder mit dem Engagement …

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Gelegentlich findet man auch mal wieder ein seltenes Ohrwürmchen aus der Jugend. Drüber gestolpert würde jetzt eher passen. Gehört, aufgehorcht und gefreut. Das muss auch mal wieder sein. Ältere Semester dürften den Titel sicherlich kennen:

 

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