Geschichten, die das Leben schreibt

Oderr so ähnlich. Wieder einmal hat es Maxx geschaft, mich zutiefst zu beeindrucken – hier nachzulesen – mit einer Geschichte, die so alltäglich überall sein könnte und dennoch nie passiert ist. Oder? Zumindest liest es sich sehr, sehr reell. Und bei dem Stuss, den unsere Medien so fabrizieren… Ja, ich wiederhole mich und ja, ich tu es gerne.

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eine ebensolche Geschichte wird sein bzw. ist, dass Windows 8 und ich im Moment absolut keine Freunde sind. Zuviel wird von mir abverlangt, mein normales Verhalten, meine Arbeitsweise am PC zu ändern. Neue Wege, die man beschreiten muß, um zum erwünschten Ziel zu gelangen. Und nein, eine Hilfe oder ein Handbuch nehme ich trotzdem nicht, ich beiss mich durch. Das nennt man „learning by doing“ – die Methode, die bei mir meist am besten funktioniert. Aber so einen PC ohne Internetzugang, ja geschweige denn vom Fernseher, das ist wohl heutzutage nicht mehr möglich. Warum? Soll der Mensch so gezwungen, am intensiven Online-Leben teilzunehmen? Werden wir nicht nur Skalven des Kommerz, sondern nun auch Sklaven des WorldWideWeb?

ich bin alt, denn ich kenne noch die Zeit der Modems und war stolz, mal mit einem 14,4 KB – Modem das Internet erkunden zu dürfen. Ein Rauschen, ein Wählen – Dinge, die die Jugend heute nicht mehr kennt. Und den lauten Fluch, wenn die Katze das Kabel rausgerissen hat. Wer hat heute bitteschön noch Kabel? Alles Wireless, selbst Maus und tastatur. Nein, ich bestehe auf meine Kabel. Die geben mir ein Stück Sicherheit und vershcmutzen meine ohnehin schon mit Elektronik vollgestopfte Hütte mit nicht noch mehr Elektrosmog durch WLAN-Signale. Dafür sind die Arbeitsgeräte in der Firma, was solche Dinge angeht, noch sowas von rückständig. Wenn ich daran denke, wie lange ich für meine Online-Bestellung benötige, trotz DSL, weil der Firmen-Server die Stosszeiten nicht verkraftet. Da war ich früher mit dem Telefon schneller durch. Verfluchte Moderne …

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