Blog, Dingens und Bummens

Es passiert selten, dass ich mit dem Blog hinterher hänge. Das ist dann die zeit, in der zu viel auf mich herein stürzt. Zum einen der Mist mit dem PC, der Zeit kostet bis zur Vergasung – nebenbei auch mal wieder Geld kostet wegen neuer Grafikkarte, wobei mein Laptop als Alternative auch ausfällt weil es keinen Bock mehr hat. Wenn sie rumzicken, dann gleich alle auf einmal, so wie es sich gehört.

Andererseits hat einen das soziale Leben voll im Griff. Geburtstag hier, einmal helfen dort. Und auch wenn mein Notizbuch vor Notizen überquillt, so fehlt doch die Zeit, diese zu ordnen, in Form zu bringen und dann auch ins Netz zu stellen. So wie man es von mir gewohnt ist.

Dann ist ja immer noch das leidige Thema mit der Arbeit. Meine einzige Hilfe tagsüber ist mal wieder im Urlaub und eine Vertretung von der Zeitarbeit schafft nun mal nicht die vollen 100% Leistung. So stehe ich nun wieder meinen Mann und leiste Überstunden bei wenig Pausen. Wie es sich für einen ordentlichen Sklaven gehört. Der Urlaub ist keine zwei Wochen her und schon bin ich wieder reif für eine Auszeit. Es stimmt etwas gewaltig nicht in Deutschland. Und wenn ich dann Büroangestellte jammern höre, sie hätten zuviel Stress und sehe täglich deren Arbeitsmoral… Es ist zum Amok laufen. Man hat den unstillbaren Zwang mit der Freundlichkeit auf die Menschen zugehen zu wollen.

Und dann erdreistet sich dieses Volk auch noch, Dinge zu bemängeln, wo es keinen Grund gibt. Das sägt an der Laune, an der eigenen Menschlichkeit. Man hat kein Bedürfnis mehr, sich mit dieser Spezies zu identifizieren. Nörgeln, meckern, kritisieren, alles und wirklich jedes besser wissen zu wollen. Quo vadis, homo sapiens.

Wenigstens bleibt mir noch die Zeit auf meinem täglichen Arbeitsweg, um eine Stunde lang der Sucht des geschriebenen und verdrehten Wortes hinzugeben. Wobei ich leider feststellen muss, dass mein manchmal sehr eigenartiger und verdrehter Humor immer mehr verschwindet. Für einen ordentlichen Sarkasmus fehlt die Stimmung, für Ironie die Zeit. So fließen dann auch die Gedanken, trocken wie der Alltag. So, wie das Leben, der tägliche Ablauf im Leben als Sklave. Käse!

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