Was tun, wenn nix zu tun ist?2

Man denkt und denkt, ist in der Warteschleife für den nächsten Schlachtzug und landet schon wieder bei den Limmericks. Verdammt aber auch, das Gedöns hat mich echt gepackt:

Der Henker mit dem Beile,
hatte große Langeweile.
So packt er sich den nächsten Schopf
und spaltet ihn, den Kopf.
Nun hat er Ruhe eine Weile.
(ich, heute, eben)

So sass sie da, mit Charme und Anmut,
und trank über 3 Liter Blut.
Der Menschenkörper, nun blass und bleich,
lag in einer Pfütze desgleichen sogleich.
Nun gehts dem Vampirchen wieder gut.
(Ich, immer noch eben jetzt genau hier)

Eine Bürger aus dem schönen Schilde,
der führte was in selbigem, dem Schilde.
Und so malte er von der Holden ein Bilde,
von ihrem Haar, das so mächtig wilde
im Winde verweht. Einem Milde …
(ich kann einfach nicht aufhören)

Verdammtes Reimen, ich hab zuviel Freizeit. Obwohl ich ja den halben Tag der sozialen Interaktion mit einem Freund in Hamburg, in der Hafencity, an der Elbe usw gewidmet habe. Ich, freiwillig in der Sonne. Da sieht man ja was da rauskommt. Zuviel Tageslicht ist nicht gut für unsereins.

Steht der Gruftie in der Sonne
und schüttelt sich, doch nicht vor Wonne.
Helles Licht ist nicht zu ertragen
schon gar nicht an sonnigen Tagen.
Oh Finsternis, erscheine, komme!
(ich – es lässt mich nicht los)

Selbst der Schlachtzug spielenderweise konnte mich nicht abhalten, nebenbei das letzte Reimchen in Limerick-Form zu drechseln. Verflucht noch eins …

Einer geht noch, einer geht noch …

Es geht der Krug zum Brunnen,
so ward das alte Lied gesungen,
bis er wirklich bricht.
Doch trete auf die Scherben nicht,
Löcher in Füßen, auch in Jungen,
helfen auf deinem Wege nicht.

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