Denkarium

Das wäre mal eine nützliche Erfindung. Dumbledore in „Harry Schrotter“ hat ja so ein schickes Teil. „Das ist mein Denkarium, ich benötige es, wenn man von Zeit zu Zeit das Gefühl hat, der Kopf platzt aus allen Nähten …“ (so ungefähr sinngemäß, aber nicht wortlaut getreu. Ja so ein Denkarium wäre schon eine nützliche Erfindung. Einfach mal den ganzen Müll ablegen für später, falls man es noch einmal brauchen könnte.

Soviel zu tun, soviel zu erledigen, soviel nachzuholen. Zur Zeit ist schon wieder so schlimm, dass klare Gedanken schwer zu fassen sind in dem Strudel, der in den Weiten des Oberstübchens randaliert. Sich da konzentriert den einen herauszufischen, der gerade wichtig ist – schier unmöglich. Klappt seltsamerweise nur auf Arbeit, aber auch dort nicht ganz richtig. Nachdenklich da zu liegen oder zu sitzen ist die hohe Kunst, die schon zur Vollendung gereicht. Doch Ordnung hineinzubringen, sortieren – nein, das ist nicht drin. Selbst die Muse ist abgeschreckt von dem Wirrwarr und läßt sich nur schwer bitten, Papier ist geduldig, auch wenn es leer ist.

Und so, wie es mit dem Kopf aussieht, so sieht es auch mit dem Rest des Lebens aus. Chaotisch. Nichts will klappen. Selbst der drang zu lesen, nein geht nicht, wenn man sich nicht auf das Geschriebene konzentrieren kann. Was ist nur los?
wirrwarrJa, so sieht das Ganze aus …

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