Faulheit ist eine Zier …

Der gleichen Sprüche gibt es noch mehr:

Die Kunst des Ausruhens ist
ein Teil der Kunst des Arbeitens.
(John Steinbeck)

Nichtstun ist besser als mit
vieler Mühe nichts schaffen.
(Laotse)

Und wie kommen wir dazu? Ganz einfach. Ein richtig schönes faules Wochenende, unterbrochen nur von etwas einkaufen. Schön gedaddelt und mit dem letzten Schlachtzug den Grafikkarte ans Limit gebracht, als zeitgleich 70 NPC (NonPlayerCharacter) gleichzeitig dran glauben mußten. Meine Art von Frustabbau – virtuell sich durch die Weltgeschichte prügeln. Das macht Laune, das baut auf. Und hält mich wunderbar von realen Opfern fern, die es bei dem bunten Spektakel in der Stadt durchaus gegeben haben könnte.

Im Grunde war das Nichtstun fast noch anstrengender als etwas zu tun. Aber Schlaf nachholen muß mal sein und abschalten sowieso. Dennoch hab ich mich mir gegenüber erdreistet, 2 Stündchen der alten Schrift zu opfern und siehe da, ich schreibe schon so etwas von relativ flüssig, als wäre es meine normale Handschrift. Lesen kann man es auch ncoh wunderbar. Und mit einer Fleur de lise versiegelt verwirrt der Brief garantiert jeden damit in Berührung kommenden Postboten. Ich muß doch tatsächlich einmal austesten, ob ein Brief, dessen Adresse in Offenbacher Handschrift geschrieben wurde, auch tatsächlich ankommt.

Ich hoffe doch damit nun genug Kraft getankt zu haben für die kommende Woche …

 

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