Mhmmm…

… interessanten Tagebucheintrag gelesen. Alles wird gut? Gute Metapher, sehr philosophisch. Ich glaube, diese drei Worte morgendlich inhaliert sind das Einzig(st)e, was einige Leute noch davon abhält, von der Brücke zu springen – mich übrigens eingeschlosssen. Resignieren und aufgeben oder akzeptieren und weitermachen? Sowohl als auch würde ich meinen. Selbst resigniert, die Menschen aufgegeben, das Unabänderliche akzeptiert und bei dem Wahnsinn mit- bzw. weitermachen. Ja, kommt hin.

Resignieren heißt ja nicht gleich aufgeben. Es kann auch heißen, einzugestehen, dass es nciht läuft und trotzdem weiter machen. Es kann sowohl als auch heißen. Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird. Ja, man stelle sich vor, die 100°C wandern wirklich so in die Gusche. Dann gibt es dazu gleich gekochte Zunge…

Vollmond heisst nur Lethargie,
Doch Neumond Dichtkunst, Philosophie.
Mein Geist, meine Gedanken – ich:
Mondgebunden – widerlich.

In diesem Sinne auch die morgendliche Musikauswahl – back to the roots. Sisters of Mercy mit einem Klassiker. Und nachdenklich beginnen wir den Tag … Gibt es eine Betrebsanleitung (Gebrauchsanweisung) für Menschen? Für einen Menschen? Für mich sicherlich nicht – zu chaotisch und dennoch festgefahren. Aber dennoch bereit, neue (alte) Wege zu gehen, oder? Die Maske ist doch eh schon durchsichtig, leicht durchschaubar geworden. Obwohl, hinter die Maske, die hinter der Maske sitzt – nein, so schnell kommt man nicht dahinter. Gab auch eine Band, die das sehr gut formuliert hat – Seelenreich. Gibts die überhaupt noch?

 

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