Cogito ergo sum

Ich denke, also bin ich. So war doch mein Zustand nach dem Aufwachen, den ich schon beim Einschlafen befürchtet hatte, eben weil ich nicht einschlafen konnte. Und da mich die senile Bettflucht des nächtens auch noch aus den Federn vertrieben hat, ist ein akutes Schlafdefizit zu diagnostizieren. Erst nicht einschlafen können, stundenlang wach liegen und dann noch nächtliche Wanderungen durch meine Höhle …

Kennt ihr das Gefühl, diesen drang, unbedingt und mit allergrößtem Willen und Freude zur Arbeit zu latschen? Gut, ich nämlich im Moment auch nicht. Der 1. Tag nach dem Urlaub ist sowieso meist blanker Horror, daher werde ich eh schon früher los als früh. Obwohl ja noch Hoffnung besteht, da mich nicht ein Kontaktversuch aus der Firma während der 14 Tage ereilt hat. Aber das Wissen um die Dummbatzen, diese Frauen, die alles besser wissen – siehe Thema mit rohen Kartoffeln – lässt trotzdem die Abneigung gegen den frühmorgendlichen Ritt zur Arbeit mit Abschau erstrahlen.

Von daher auch nicht verwunderlich, dass man morgendlich den Meister des Gothic-Rock, seine ungekrönte Majestät, Marilyn Manson, bemühen muss, um seiner Laune gerecht zu werden bzw. überhaupt erst ein mal eine zu haben. Und was macht Nutte? Sieht mich freudestrahlend an, dann das Futternapf. Ja ne ist klar. Könnte ja wenigstens mal Mitleid heucheln. Wozu habe ich das Fell denn sonst? Aber ja, dieses Fiasko nach dem Urlaub war ja schon zu erwarten. Wie schön, dass man wenigstens damit nicht enttäuscht wird …

 

Dieser Beitrag wurde unter Morgendlicher Schwachsinn, Musik abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen