Toleranz? Kommunikation?

Wie tolerant und kommunikativ muss man denn sein? Ein geplantes ruhiges, Wochenende ist dahin gegangen, dass sich in ein Wochenende voller Menschen, abseits der Ruhe meiner Höhle gewandelt hatte. Rückzug nicht möglich, ohne anderen weh zu tun. Und je mehr man nichts wollte, desto mehr kam an sozialer Interaktion. Der Rest davon liegt nebenan auf der Couch und hat mich gestern Abend noch gestalkt – verfluchte Fremdwörterritis.

Nun denn, hoffe ich, das heute ein Tag der Entspannung folgen kann, ein Tag der Ruhe und ein Tag, an dem ich alles das schaffe, was ich mir eigentlich für das Wochenende vorgenommen hatte. 2 Tage nachgeholt und komprimiert auf einen, sofern der Rest sozialer Interaktion dahinten dann auch verschwunden ist. Ich muss deutlich öfter NEIN sagen. Hat man sich insgeheim ab und zu nach etwas Gesellschaft gesehnt, erschlägt sie einen. Nur damit man hinterher denken kann: diese war definitiv nicht gemeint. Ich sollte doch deutlich öfter das Handy ignorieren. Hatte ja das Wochenende davor im Grunde gut funktioniert. Aber meine Toleranz-Schwelle ist nun eindeutig gesunken. Ganz tief. Viel geht nicht mehr.

Verdammt, ich brauche die sich selbst nachfüllende Kaffeetasse. Mag mal jemand sowas erfinden? … Schön ist es dagegen zu wissen, Klassiker der Weltliteratur vor der Papiertonne gerettet zu haben. Bücher, die ich schon ewig gelesen haben wollte. Und dann noch in Fraktur geschrieben/gedruckt, so dass sich meine Lesefähigkeit in Bezug auf alte Schriften etwas bessert. Alte Bücher vs. elektronische Musik. Faszinierende Verbindung von Altertum und Moderne. Wie ich darauf komme? Mein heutige Geschmack geht doch wieder in diese Richtung … Projekt Pitchfork „Rain“ < Nulla vita sine musica.

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Gelegentlich beim stöbern, ja, ich wiederhole mich, finden sich interessante Dinge, die mir auch gelegentlich ein Lachen abfordern. Lebensgroße Pappfigur von der komischen Figur, die unsere Bundeskanzlerin darstellt. Die Kunden-Rezessionen dagegen sind köstlich … Guckst du hier!

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Muddär, für dich habe ich auch mal wieder eine Perle ausgegraben, um Deine Gedanken mal in andere Richtungen zu lenken. Einen Titel, bei dem wir beide Haut von Gans bekommen, eine gewissen gemeinsame Geschichte und einen gewissen gemeinsamen Musikgeschmack. Und ich möchte wieder einen Alte-Leute-Abend, mit einem kleinen Drink und diversen Videos aus anno dazumal, wie früher, damit wir nebeneinander flennen können >>> Muddäär, klickst du hier 😉

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